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Vespa PK 50 XL AE



 

hier begleitet von Jochen´s V50 und dem Moped meines Neffen

 


Ähnlich wie für meine Vespa LX 50 2T FL möchte ich auch für meine Vespa PK 50 XL Automatik Elestart ein Tagebuch auf meiner Seite anlegen.

Aber erst einmal die genaue Typbestimmung. Es handelt sich um eine für den deutschen Markt gefertigte Vespa PK 50 XL Automatik Elestart Baujahr 1990. Die ab 1986 produzierten Vespa PK 50 XL Automatik waren mit (bis 1990) und ohne (bis 1989) Elektrostarter (Elestart) erhältlich. In Italien trugen die Automatik Modelle den Namen Plurimatic. Die Vespa PK 50 XL Automatik Elestart verfügen über Getrenntschmierung und tragen die Fahrzeugidentifikationsnummern VA52T 3000001 bis VA52T 3014507.

Der Ölstandsanzeiger befindet sich etwas ungünstig plaziert unter der Sitzbank und macht mit einer roten Markierung auf sich aufmerksam, wenn der Ölvorrat von insgesamt 1,1 Liter auf 0,2 Liter abgesunken ist. Hingegen wird der Stand des 6,4 Liter Benzinvorrates mit einer Bezinuhr und der Benzinreservestand von 1,2 Liter durch eine Kontrolleuchte im Cockpit angezeigt.

Der 48 ccm 2 Takt Motor (Motornummer VA52M) verfügt über einen membrangesteuerten Vergaser und ist gebläsegekühlt. Ursprünglich 2 kW stark, stieg die Leistung im Jahr 1989 auf 3 kW. Das maximale Drehmoment beträgt 4,2 Nm. Damit ist die Vespa PK 50 XL Automatik Elestart fast genauso stark wie meine Vespa LX 50 2T FL, nur 19 Jahre älter.

Ab Baujahr 1987 sollte es sich bei den Automatiken der PK nicht mehr um die komplizierte stufenlose Getriebeautomatik mit hydraulischem Regelsystem (ab 1983), sondern um die einfacher gebaute und wartungsfreundlichere Keilriemenautomatik mit Fliehkraftsteuerung handeln. Laut Original Bedienungsanleitung der Vespa PK 50 XL Automatik - PK 50 XL (1) - beginnt die Motornummer mit VA52M. Diese Nummer ist auch jeweils auf beiden Motoren meiner PK 50 XL Automatik eingeschlagen. In der Betriebserlaubnis meiner PK 50 XL Automatik hingegen wird die Motornummer beginnend mit VA52MK angegeben.

Die Original Bedienungsanleitung der Vespa PK 50 - 125 XL Automatik - PK XL 2 -, die ich auf der Seite www.vespaservizio.de als PDF gefunden habe, gibt die Motornummer für die Vespa PK 50 XL Automatik beginnend mit VA52MK an. Alles klar?

Die Frage, welche Automatkversion in meiner Vespa PK 50 XL Automatik Elestart verbaut ist und ob diese zweifelsfrei an der Motornummer erkennbar ist, harrt also noch der abschließenden Klärung. Ebenso die Diskrepanz zwischen den Angaben der Motornummern in Betriebserlaubnis und Bedienungsanleitung. Zumal ich inzwischen Quellen gefunden habe, die aussagen, daß erst die PK XL 2 die mechanische Fliehkraftsteuerung der Automatk aufweist.

Laut Bedienungsanleitung beträgt der Benzinverbrauch der PK 50 XL mit 2,8 Liter auf 100 km gut einen Liter weniger als bei meiner LX 50. Die elektrischen Verbraucher werden von einem Bordnetz mit 12 Volt Spanung versorgt - Batterie 12 V-7 Ah. 

Unter http://www.altevespa.de/rollertechnik/tabellen/pkauto/pk50xlauto.html sind sämtliche technische Daten einschließlich Anzugsdrehmomente zu finden. Die originale Bedienungsanleitung gibt ebenfalls Auskunft über wesentliche technische Daten.

Eine weitere Fundgrube stellt die Seite www.pk-automatik.de dar. Zwar wurde der Ersatzteilverkauf für Automatik PK an www.blechwespe.de abgegeben, aber die umfangreiche Ersatzteilliste mit Explosionszeichnungen existiert noch und kann unter pk-automatik abgerufen werden.

Warum als Zweit Vespa keine alte Schalt Vespa, sondern eine alte Automatik Vespa? Ganz einfach. Zum einen ist Automatik im Stadtverkehr praktischer. Zum anderen habe ich mit meiner Körperlänge bei einer Schalt Vespa (PK) nur die Möglichkeit entweder das Fußbremspedal zu bedienen, oder zu lenken. Beides zusammen scheidet bei mir aus, wäre bei Kurvenfahren, gerade bergab, aber eindeutig von Vorteil.

Warum wieder eine 50er und keine größere? Auf Grund der unsinnigen deutschen Führerscheinregelung bin ich zu jung ;-) um mit dem Autoführerschein eine 125er fahren zu dürfen. Darüber hinaus bin ich mit meiner LX 50 2T in diesem Jahr bereits über 16.000 km unterwegs gewesen und auch überall dort hingekommen, wohin ich wollte. Nur etwas langsamer. Aber garade diese Entschleunigung, die ich sehr genieße, macht für mich einen Teil des Vespa Fahrens aus.

Dieses entschleunigende Fahren mit meinen beiden 50ern werde ich auch beibehalten, obwohl ich inzwischen mit dem Führerschein Klasse A offen alles fahren darf.

 


November 2011

Laufleistung laut Tacho 12.882 km innerhalb der letzten 21 Jahre. Stand aber wohl einige Jahre. Die einzigen beiden Einträge, die in der Bedienungsanleitung vermerkt sind - die originale Kundendienstkarte fehlt leider - sind Zündkerze gewechselt bei km 12.404 am 27.02.1996 und Zündkerze gewechselt am 23.05.2009 ohne km Angabe.

Da Tacho und Kilometerzähler funktionieren, sollte der km Stand original sein und passen.

Der Vorderreifen der Dimension 3.00 - 10, ein Michelin S 83, weist als Produktionsdatum das Jahr 1989 auf und ist wohl noch der Reifen, mit dem meine PK 50 XL ausgeliefert wurde. Der Hinterreifen der Dimension 3.00 - 10, ein Heidenau K 38, wurde im Jahr 2000 gebacken. Werde beide Achsen sowie das Reserverad mit Michelin SM 100 in der Dimension 3.00 - 10 ausrüsten und entsprechend passende Schläuche einziehen lassen. Für die Zukunft überlege ich, einteilige Felgen anzuschaffen, um die Reifen schlauchlos aufziehen und fahren zu können. Der Luftdruck laut Bedienungsanleitung von 1,5 bar vorne und 1,75 bar hinten im Solobetrieb erscheint mir zu gering. Werde es mit 1,8 bar vorne und 2,1 bar hinten versuchen. Als idealer Reifenluftdruck hat sich - siehe Feburar 2012 - 2,0 bar vorne und 2,5 bar hinten erwiesen.

Noch eine neue Zündbox und eine neue Zündkerze NGK B8ES, dann sollte meine PK 50 XL wieder laufen - der Benzin- wie der Öltank sind fast noch randvoll. Der Antriebsriemen scheint noch recht neu und in Ordnung zu sein. Ob die Batterie, so noch vorhanden, noch funktionsfähig ist, wird sich, so wie der Rest auch, weisen. Entgegen meiner LX 50 werde ich bei meiner PK 50 die ein oder andere Schrauberei selbst versuchen.

Dem Alter und dem Gebrauch sowie den Standzeiten entsprechend weist meine weiße PX 50 XL einige Rostspuren auf, die aber alle oberflächlich und recht einfach zu behandeln bzw. zu beseitigen sind - Owatrol sei Dank.

Freue mich auf die erste Fahrt, obwohl die Ergonomie der PK 50 XL bei weitem nicht an die meiner LX 50 heranreicht. Deshalb wird für längere Strecken meine LX 50 eindeutig die Priorität haben, für kürzere Strecken in der Stadt, sowie für Fahrten zur Arbeit wird es wohl zukünftig meine PK 50 XL werden.

Zu früh gefreut, meine PK 50 XL läuft nicht. Hat zwar einen Zündfunken, aber kaum Kompression. Nach Ausbau von Kolben und Zylinder ist auch klar warum. Ein Kolbenring hat sich gelöst und zwischen Kolbendach und Zylinderkopf eingenistet und dort entsprechenden Schaden verursacht. Bruchstücke des Kolbenrings sind anschließend zwischen Kolben und Zylinderwand geraten und haben deren Laufflächen beschädigt, um letzendlich in den Kurbeltrieb zu fallen. Ergebnis: Kurbelwelle und Pleuelstange sind irreparabel defekt. Das der Benzinhahn undicht ist und sich im Tank kalkähnlihe Absonderungen befinden, fällt hierbei fast nicht mehr ins Gewicht.

Wäre meine PK 50 XL von der Substanz her nicht so gut, dann würde ich jetzt aufgeben, denn einige Ersatzteile für den Motor der PK Automatik Modelle sind weder für Geld noch gute Worte zu bekommen.

Aber es geht weiter. Habe noch einen baugleichen Rumpfmotor mit intakter Kurbelwelle und Pleuelstange. Wenn dieser Motor nach Reinigung und Entrostung zündet und auch sonst in Ordnung ist, brauche ich nur noch einen passenden Kolben und Zylinder. Der Rest wird mit Hilfe des Originalmotors komplettiert - aus zwei mach eins.

Inzwischen sind auch die Reifen aufgezogen, auch aufs Reserverad - immerhin. Leider habe ich beim Kauf der Schläuche nicht auf die Ventilausführung speziell für Vespa geachtet, sondern habe Schläuche mit Ventilen erwischt, die nach der Montage auf der breiten Felgenseite - und damit auf der falschen Seite - in Laufrichtung zeigen. Sollte aber funktionieren, da - zumindest am Vorderrad - noch etwas Abstand zur Bremstrommel vorhanden ist. Wie es mit dem Luftdruckprüfen aussieht, werde ich später in der Praxis feststellen. Beim Kauf von Schläuchen deshalb auf 90 Grad Ventile achten. Schlauchlos fahren ist leider nicht möglich, da die einteiligen Felgen aktuell noch keine Freigabe für den Straßenverkehr haben. Übrigens, es wird empfohlen das Ventil nicht mit der Sicherungsschraube an der Felge zu fixieren, um bei eventuellem Drehen des Reifens auf der Felge einen Abriß des Ventiles zu vermeiden - danke Franz.


Dezember 2011

Erfreuliche Nachrichten - der Motor funkt und dreht, die Variomatik funktioniert und der neue Zylinder ist da :-) It´s gonna rock´n roll. Nach dem Zusammenbau - der Motor läuft und das mit einem klasse Klang, auch die Variomatik regelt einwandfrei und die Ölpumpe saugt Öl. Einer Wiederverheiratung mit der Karosserie steht nichts mehr im Wege. Danach erfolgt die Einstellung des Vergasers - Bedüsung, Zündkerze, etc.. Vielleicht kann ich noch in diesem Jahr eine erste Probefahrt unternehmen.

Wenn alles prima läuft wird noch die Aufnahmeplatte mit dem Kugelkopf montiert und auf die richtige Höhe für den Anhänger angepaßt sowie die Verkabelung für die Beleuchtung des Anhängers verlegt - siehe auch Kapitel Anhänger & Beiwagen.

Bei passender Gelegenheit wird der vorhandene Original Rumpfmotor einschließlich Variomatik mit einer neuen Kurbelwelle und Pleuelstange komplettiert und auf Lager gelegt. Das nächste Frühjahr kann kommen ;-)

Die Reinigung und Entrostung des Motorinnenlebens erfolgte mit Bremsenreiniger und anschließendem Ölbad. Die weißen Ablagerungen im Tank waren tatsächlich Kalkablagerungen und wurden einfach ausgespült. Das Benzin im Tank war wohl schon so alt, daß es Wasser gezogen hatte, welches über die Zeit Kalk abgesondert hat. Die ersten beiden Tankfüllungen werden, trotz Getrenntschmierung, mit einem Gemisch zwischen 1:50 und 1:70 gefahren. Dies deckt sich in etwa mit der Einfahrzeit für den neuen Zylinder.

Der Motor ist drin und wie Franz so schön sagt, der Blinker blinkt, die Hupe hupt und der Motor der lief ja schon. Nur der Gaszug schwächelt, sollte aber kein wirkliches Problem darstellen. Ebenso wie andere Kleinigkeiten, die noch gerichtet bzw. überprüft werden müssen. Ob der Bezinhahn dicht hält, wird sich zeigen.

Der Schlauch mit dem geraden Ventil für den Hinterreifen ist, anders als beim Vorderrad, ein Problem. Kann so nicht montiert werden, da das Ventil schleift. Dann halt neue Schläuche mit 90 Grad Ventil - und den Fehlkauf unter Lehrgeld verbuchen bzw. für die Reifen auf meinem Vespa Anhänger verwenden.

Den Original Rückspiegel werde ich durch zwei runde, verchromte ersetzen, da ich mit dem Originalspiegel absolut nicht sehe, was hinter mir passiert. Das ist mir, mit oder ohne Anhänger, einfach zu gefährlich.

Die Roststellen an der Karosserie werde ich noch mit Owatrol behandeln und dann geht es an das Thema Anhänger- bzw. Gespannbau. Ein Name für mein Vespa Gespann schwebt mir auch schon vor ... .

29.12.2011 die erste Probefahrt mit meiner PK 50 XL Automatik Elestart - km Stand 12.882. Sowohl ohne als auch mit Vespa Anhänger läuft sie prima. Zwar vorerst maximal 40 km/h wegen neuem Kolben und Zylinder. Auch die Bedüsung muß noch angepaßt werden und der Luftfilter fehlt. Läuft derzeit noch zu fett, zumal ich Gemisch 1:50 im Tank habe - warum, siehe oben.

Die Automatik unterscheidet sich deutlich von der meiner LX 50 2T. Zum einen sind die Rollen der Variomatik teilweise durch ein leises Klacken zu hören, zum anderen dreht die Variomatik beim Beschleunigen erst hoch, fällt dann von der Drehzahl her etwas ab und beschleunigt anschließend wieder, ganz so als würde die nächst höhere Fahrstufe eingelegt.

Nachdem die Seele des Gaszuges ersetzt und geschmiert wurde, funktioniert dieser ebenso. Genauso der Schaltdrehgriff für die Leerlauf- und Fahrstellung. An dieses Ausstattungsmerkmal muß ich mich erst noch gewöhnen, genauso wie an den manuellen Benzinhahn und die zum Teil anders am Lenker verteilten Bedienelemente.

Die Montage der Aufnahmeplatte mit dem Kugelkopf für die Anhängerkupplung hat nach einigem Ausprobieren, vor allem der Freigängigkeit bei Kurvenfahrt und Schräglage, dank des technischen Wissens und Könnens von Franz hervorragend geklappt. Franz hat eine passende Gegenhalteplatte geschweißt, mit Löchern für 8er Gewindeschrauben versehen und nach erfolgtem Anpassen an den unteren Teil des Gepäckträgers, auf dem der bewegliche Teil des Gepäckträgers im ausgeklappten Zustand ruht, geschweißt. Anschließend wurde die Aufnahmeplatte mit dem Kugelkopf von unten mit der Gegenhalteplatte verschraubt und entsprechende Distanzstücke eingesetzt. Der Gepäckträger, an dessen klappbarer Gepäckaufnahme eine Quertraverse zum Teil herausgeflext wurde, ist so immer noch gut nutzbar - herzlichen Dank Franz.

Nachdem die 12 Voltverkabelung des Vespa Anhängers - siehe Kapitel Anhänger & Beiwagen - ebenso hervorragend über die Bühne gegangen ist und zu allem Überfluß auch noch alle Lämpchen - Blinker, Brems- und Rücklicht - funktionieren, steht im nächsten Schritt die Stromversorgung von der Vespa zu deren Anhänger an.


Januar 2012

Die Stromversorgung aus der Vespa für den Anhänger ist verlegt und tut, was sie soll - mit Strom versorgen. Jetzt noch einen neuen Benzinhahn, da der alte Inkontinenz aufweist und der komplette Hahn unwesentlich teurer ist, als lediglich die Dichtung - Danke Franz. Und dann zusammen mit dem Anhänger beim TÜV vorführen - Betriebserlaubnis für eben diesen.

Im Zusammenhang mit der Erteilung der Betriebserlaubnis für meinen Vespa Anhänger wurden 85 kg Anhängelast ungebremst als Ergänzung zur Betriebserlaubnis meiner PK eingetragen. Die Anhängerlast berechnet sich nach folgender Formel. Summe aus Fahrzeugleergewicht plus 75 kg dividiert durch 2 = 85 kg - siehe auch Kapitel Anhänger und Beiwagen. Die Stützlast von 10 kg ist in das Gutachten des TÜV- siehe Kapitel Anhänger & Beiwagen - für den Anhänger eingetragen und ergibt sich aus der AGB der Hebie M1 Anhängerkupplung.

Die Ergänzung zur Betriebserlaubnis für meine PK war für die Zulassungsstelle, anders als das Gutachten für den Vespa Anhänger, nicht von Belang.

Am 31.01.2012 kommt sie nach Hause und das auf eigener Achse, trotz Streusalz auf den Straßen, da diese erfreulich trocken sind und vorher die gefährdenden Teile meiner PK leicht eingeölt werden.

Wie bei meinem Vespa Anhänger gilt auch bei meiner Vespa PK 50 XL Automatik Elestart mein ganz besonderer Dank Franz.

Die vielen - vermutlich 15 - Jahre des Stillstandes sind meiner PK 50 XL anzumerken, ebenso wie die doch recht niedrigen Temperaturen - gut unter 0 Grad Celcius. Dennoch hat meine Vespa die ersten 62 km - 40 davon mit Anhänger - nach ihrer Wiedererweckung mit Bravour gemeistert. Gut sie läuft noch zu fett und droht deshalb an der Ampel auszugehen, was nach der Einfahrzeit von 500 km durch Änderung der Bedüsung behoben wird. Die Vorsichtsmaßnahme der Betankung mit 1:50 Gemisch kann bis dahin auf 1:100 reduziert werden, da die Ölpumpe ordentlich 2 Takt Öl fördert. Das die Kupplung beim Anfahren aus dem Stillstand rupft und die Tachonadel gelegentlich hängt, ist eindeutig der Kälte geschuldet. Nichts desto trotz werde ich in den nächsten Tagen die Einfahrzeit absolvieren - zweistellige Minusgrade hin oder her.


Februar 2012

Die Reduktion des Gemisches auf 1:100 zusätzlich zur Getrenntschmierung hat dazu geführt, daß meine PK im Stillstand an der Ampel nun nicht mehr ausgeht.

Allerdings währte die Freude hierüber nur kurz, da mir wenige km später das Hinterrad ausgebrochen ist und ich mitten auf einer Kreuzung nur knapp einen kapitalen Unfall vermeiden konnte. Grund hierfür war kompletter Luftverlust, den ich einfach nicht bemerkt habe. Verursacht wurde dieser Luftverlust durch ein winzig kleines Loch im Schlauch. Die Ursache hierfür konnte ich, trotz intensiver Nachschau, aber nicht verfizieren. Die folgenden über 60 km im Anhängerbetrieb liefen dann wieder problemlos, trotz fast 10 Grad minus. Nur die Streusalzreste auf den Straßen, vor allem in Thüringen, nerven total.

Eine Tankfüllung mit 4,90 Liter reicht für 140 km, was einen Verbrauch von 3,50 Liter auf 100 km bedeutet. In Anbetracht der noch zu großen Bedüsung, ein guter Wert. Noch zwei Tankfüllungen mit Gemisch und dann sind die 500 km Einfahrzeit rum.

Als idealer Luftdruck hat sich, wie bei meiner LX 50, vorne 2,0 bar und hinten 2,5 bar erwiesen. Dank der geringeren Breite machen die SM 100 bei zweistelligen Minusgraden und trockener Fahrbahn auf meiner PK 50 XL eine deutlich bessere Figur, als die SM 100 auf dem Hinterrad meiner LX bei +/- o Grad und feuchter Fahrbahn.

Nach gut 350 km Einfahrzeit sieht die Zündkerze richtig gut aus - dunkelrehbraun - was sich aber nach Beendigung der Gemischzutankung noch aufhellen wird. Und damit ein perfektes Zündkerzenbild.

Kaum ist die Einfahrzeit - 500 km - rum, macht meine PK 50 XL Mucken. Nimmt ab 35 - 40 km/h kein Gas mehr an und klingt dabei, als würde sich der Motor selbst abwürgen. Darüber hinaus ist sie brummig laut. Im besten Fall lediglich eine zu fette Bedüsung, im schlimmsten Fall ein kapitaler Motorschaden durch mangelnde Ölversorgung, da kein Gemisch mehr zugetankt wird - so zumindest meine ersten Gedanken.

Mehr darüber, was es wirklich war, demnächst hier. Eins vorweg, der Auspuff ist jetzt wieder fest und meine PK deutlich leiser. Auch der Anzug bis 35 km/h ist jetzt erstklassig.


März 2012

Grund für die Probleme, die zufällig zum Ende der ersten 500 km Einfahrzeit auftraten, waren vielschichtiger, als zuerst gedacht. Zum einen war die Bedüsung einfach zu groß und meine PK lief dadurch zu fett. Zumindest so lange sie noch lief. Bei km 13.571 ging dann gar nichts mehr, bzw. meine Vespa bei voller Fahrt einfach aus. Nach ner guten dreiviertel Stunde zwar wieder an, lief aber bereits im Leerlauf mehr als ungesund, um nach 500 m schließlich ganz den Dienst zu versagen. Und das ganze bei leichtem Regen nachts um 22.00 Uhr mitten auf der Landstraße - wer seine Vespa liebt, der schiebt ;-) Ursächlich hierfür war eine "abgerauchte" Zündbox, die rein äußerlich erkennbar ihr Massekabel verloren hatte.

Anbei ein schönes Video zu der Thematik Zündung / Zündbox //youtube.com/watch?v=8VwRCAHT_XY&list=PL3BE4A883E5E5A59A&index=5 - schon erstaunlich, wie das Mädel mit den Fingernägeln schrauben kann ;-)

Das die Bremsleistung an der Hinteradbremse meiner PK quasi nicht mehr vorhanden war, lag an dem Wellendichtring der Antriebswelle, der, obwohl erst knapp 700 km gelaufen, bereits inkontinent war. Dadurch war die Bremsbacke der hinteren Bremse verölt und damit ohne Funktion. Ja, richtig gelesen, die PK 50 XL Automatik Elestart verfügt hinten über nur eine Bremsbacke. Ob die immer wieder hängende Geschwindigkeitsanzeige nach tieferem Verstiften der Tachowelle wieder problemlos funktioniert, werde ich demnächst erfahren.

Beim Ausbau des Hinterrades habe ich mit Erschrecken festgestellt, daß die Ummantelung des Kabels, welches außen am Motorblock verläuft, aufgeschlitzt ist. Ursächlich hierfür sind die Gumminippel an den Michelin SM 100, die bei den gebotenen Drehzahlen des Hinterrades, wie eine kleine Flex wirken und nicht nur an der Ummantelung des Kabels, sondern auch am Motorgehäuse ihre Spuren hinterlassen. Grund hierfür wiederum ist die Tatsache, daß die Michelin SM 100, bei nominell gleicher Dimension, 6 mm breiter bauen, als die Michelin S 83, die ursprünglich auf der PK 50 XL verbaut waren. Die SM 100 wurden für die ET2 und ET4 entwickelt.

Die ersten 1.100 km seit ihrer Wiedererweckung sind absolviert. Solo max. 50 km/h, mit Anhänger max. 45 km/h schnell. Beim Anfahren ruckelt die Kupplung immer noch, der Geschwindigkeitszähler funktioniert, wann er will und Rost bzw. dessen Beseitigung wird das Thema des kommenden Frühjahrs werden.

Während sich der Bezinverbrauch in Richtung 4 Liter auf 100 km einpendelt - was allerdings nur ein grober Näherungswert ist, da mir bei der PK ein eindeutiger Abschaltpunkt der Zapfpistole, anders als bei der Betankung meiner LX, fehlt - hat mich der Ölverbrauch mehr als überrascht. Nach 1.200 km mußte ich lediglich 360 ml 2 Takt Öl nachfüllen - wobei ich nicht bis zum obersten Rand aufgefüllt habe. Nachdem die Ölpumpe aber nachvollziehbar fördert und meine PK auch typisch nach Zweitakter riecht, scheint alles soweit in Ordnung zu sein.


April 2012

Auch meine PK mag Touren - wie meine LX. Allerdings genehmigt sie sich einen guten Schluck mehr Benzin - gut 4,2 Liter auf 100 km. Das sie zeitweise laut Tacho 55 km/h läuft, ist aber nur ein schwacher Trost, zumal sie dazu gehörig Anlauf braucht - ist halt doch schon ein älteres Semester.

Woher der erneute Ölverlust am Hinterrad kommt, ist derzeit noch nicht ganz klar, aber nicht unproblematisch - verölte/s Bremse und Hinterrad. Eventuell wurde ehedem die Bremstrommel einer Schalt PK verbaut und nicht die einer Automatik, welche einen kleineren Lochdurchmesser aufweist. In diesem Fall können Wellendichtringe gewechselt werden, bis zum Abwinken - ohne Erfolg. Die passende Trommel ist als Originalteil noch erhältlich, kostet aber entsprechend.


Mai 2012

Nach weiteren 709 km konnte ich 300 ml 2 Takt Öl nachfüllen. Läuft solide 45 km/h. Darüber hinaus tut sie sich schwer. Eventuell kleiner bedüsen.  

Kilometerstand 15.000 und damit genau 2.118 km nach der Erweckung aus dem Dornröschenschlaf geschafft - viermal mehr als in den letzten knapp 16 Jahren zuvor. Macht richtig Spaß.

Das sich der Lenker im aufgebockten Zustand nicht mehr drehen ließ und fast jeder Untergrund uneben zu sein schien, lag an den Ständerfüßen, die nach all den Jahren verschlissen waren. Neue drauf und es klappt wieder - das Aufbocken geht einfacher, der Lenker dreht sich und das Vorderrad schwebt wieder frei.


Juli 2012

Kilometerstand 15.500 überschritten. Fühlt sich am wohlsten bei 45 km/h egal ob mit oder ohne Anhänger. Schneller mag sie gar nicht. Steil bergauf mit vollbeladenem Anhänger geht schon stark an die Leistungsgrenze.

4,6 Liter Benzin auf 100 km sind allerdings viel zu viel des Guten, auch wenn hauptsächlich Stadtverkehr und hie und da Anhängerbetrieb. Verbrauch eines Straßenkreuzers bei Fahrleistungen eines Kleinstwagens - geht gar nicht :-(

Gestern hat mir und meiner PK 50 XL ein Busfahrer die Vorfahrt genommen - trotz neongelber Warnweste. In Folge der Vollbremsung bin ich auf nasser Fahrbahn gerutscht und gestürtzt. Ergebnis, linke Schulter gebrochen, linke Hand und linkes Knie geprellt - trotz Schutzkleidung mit Protktoren. Gar nicht auszudenken, was ohne Schutzkleidung passiert wäre, obwohl die Geschwindigkeit beim Sturtz deutlich unter 10 km/h gelegen hat. Meine PK hat auch einige Blessuren bzw. Abschürfungen des O-Lacks davon getragen. Für die nächsten mindestens drei bis sechs Wochen hat sich das Thema Vespa Fahren erstmal erledigt und damit leider auch die aktive Teilnahme an unserem Vespa Jubiläumstreffen - 22.07.12. 


August 2012

Immer noch Zwangspause. Kann nicht mal die durch den Sturz gelockerten Spiegel befestigen - geht rein körperlich noch nicht. Momentan steht meine PK erstmal mit der Plane abgedeckt auf der Terrasse. Sobald ich wieder fahren kann, werde ich erstmal die Unfallschäden beseitigen (lassen).

Werde mir den tatsächlichen Umfang des Unfallschadens in den nächsten Tagen genau und in aller Ruhe anschauen.

Damit die Batterie durch die lange Standzeit nicht schlapp macht, werde ich sie in den nächsten Tagen an das Ladegerät hängen.


September 2012

Morgen werde ich meiner PK XL näher auf die Pelle rücken und erst einmal wieder die Verkehrssicherheit herstellen. Hoffe, die Unfallschäden sind nicht größer, als ehedem angenommen. Sollten Blech- oder gar Strukturschäden vorhanden sein, so wird sich der Reparaturaufwand hoffentlich in überschaubaren finanziellen Grenzen halten.

Bin mal gespannt, ob ich meine PK bereits wieder schmerzfrei werde fahren können - ganz zu schweigen vom Betrieb mit Anhänger.

Obwohl die Batterie schlapp gemacht hat, ist meine PK mit dem driiten Kick angesprungen und sofort sauber gelaufen. Die Reifen haben den Luftdruck auch recht gut gehalten, wobei der Vorderreifen deutlich mehr Verlust zu verzeichnen hatte. Die erste kurze Tour mit Anhänger hat auch gut funktioniert. Allerdings habe ich stellenweise Unruhe in der Vorderachse gespürt - werde nochmal einen Fachmann drüberschauen lassen. Nach kurzem Leerlauf des Motors war der Start per Elestart wieder möglich, dennoch hängt die Batterie zur Regeneration am Ladegerät.

Ohne Anhänger waren keine Irritationen an der Vorderachse spürbar. Nur das mäßige Tempo von max. 45 km/h bei einem Spritverbrauch von etwa 5 Liter auf 100 km begeistern mich nicht. Ob hier eine Änderung der Bedüsung Abhilfe schafft?

Da das Kerzenbild schön rehbraun ist, ist an der Bedüsung nichts zu ändern, Muß also mit dem sehr hohen Spritverbrauch leben, der sich während der letzten 150 km zwischen 4 und 4,2 Liter auf 100 km eingependelt hat.

Die Begutachtung durch Franz hat ergeben, daß meine PK keine Strukturschäden erlitten hat, auch keine Welle am Rahmen unterhalb des Lenkrohres. Der Rest läßt sich mit überschaubaren (finanziellen) Mitteln beheben.

Während der letzten fast 3.000 km hat der bereits lädierte Sitzbezug massiv gelitten und ist in Folge dessen an einigen Stellen beinahe vollständig verschlissen. Werde ich während der Winterpause, einschließlich Polsterung, erneuern lassen.

Inzwischen fahre ich meine PK auf den Michelin SM 100 bei Nässe mit einem etwas mulmigen Gefühl. Liegt wohl daran, daß ich vor kurzem auf nasser Fahrbahn mit dem Vorderrad leicht ins Rutschen gekommen bin. Werde auch hier, in Ermangelung eines Spitzenreifen von Michelin - den Michelin Pilot City und den Michelin City Grip gibt es leider nicht in der Größe für meine PK - auf Heidenau K 58 wechseln. Diese sind Silika verstärkt und sollen auf der Straße haften, wie Patex, auch bei Nässe in Kurven. Werde, der Not gehorchend, wohl doch noch zum Heidenau Fan, obwohl diese unverschämt teuer sind.


Oktober 2012

15.900 km und damit mehr als 3.000 gemeinsame km seit meine PK XL wieder fahrbereit und auf den Straßen unterwegs ist. In weniger als einem Jahr fast ¼ der km, die in den 21 Jahren vorher gefahren wurden.

Obwohl meine PK 50 XL riechbar 2 Taktöl verbrennt, nimmt der Ölstand im Tank nur langsam ab und die rote Kontrollanzeige, die den Reservestand anzeigen soll, läßt sich gar nicht blicken. Dies läßt auf einen extrem niedrigen Verbrauch von 2 Taktöl schließen, der deutlich unter 1:50 liegt. Um nicht Gefahr zu laufen, daß die Ölstandsanzeige defekt ist, fülle ich vorsorglich alle 1.000 km 2 Taktöl nach. Bei km 16.016 beträgt der Nachfüllbedarf, nach 1.017 gefahrenen km, knapp 400 ml.

Selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt braucht meine PK 50 XL zum Starten nur für wenige Sekunden Unterstützung durch den manuellen Choke. Anschließend einige Sekunden im Stand laufen lassen und dann geht´s los. Die ersten km, wie bei allen Vespa mit kaltem Motor, allerdings mit Zurückhaltung am Gasgriff. Lange wird es in dieser Saison wohl nicht mehr gehen, da bereits jetzt, unnötiger Weise, Streusalz auf die Straßen aufgebracht wird.


November 2012

Dem Wetter und dem in Folge zum Teil unnötig aufgebrachten Streusalz geschuldet, habe ich nun auch meine PK XL in die Winterpause geschickt. Gut zwei Wochen früher als in der Saison 2011.

Im Rahmen des Einwinters wollte ich lediglich die Gummimatten der Trittbretter und des Mitteltunnels entfernen, um dort nach dem Rechten zu sehen und so notwendig etwas zu säubern und zu konservieren. Dies war auch bitter nötig und ist wohl auch noch rechtzeitig geschehen, denn rings um die Löcher, in denen die Matte mit dem Mitteltunnel verschraubt war, hat sich kreisrunder Rost mit einem Durchmesser von zum Teil 5 cm gebildet. Nach Entfernen des losen Rostes mit dem Schraubendreher habe ich die ganze Rostmisere erstmal ordentlich mit Owatrol getränkt und damit hoffentlich weiteres Rosten unterbunden. Sobald es wieder etwas wärmer wird schaue ich mir das Ergebnis nochmal näher an und versuche weitere Konservierungsmaßnahmen vorzunehmen. Da nichts durchgerostet ist und der Rostfraß mit Hilfe von Owatrol wohl noch rechtzeitig gestoppt wurde, bin ich in Bezug auf die Erhaltung meiner PK verhalten optimistisch.  Mehr dazu im nächsten Jahr.

Die Gesamtfahrleistung mit allen meinen drei Vespa im Jahr 2012 betrug lediglich 13.211,1 km. Auf meine PK XL entfielen hiervon 3.593 km, davon wiederum 446 km zusammen mit meinem Vespa Anhänger.


Dezember 2012

Hatte ich schon erwähnt, daß ich den Winter nicht mag, trotz Weihnachten ;-(

Trotz voller Batterie und voller Tanks ist meine Vespa, ausgerechnet an Heilig Abend, nicht dazu zu bewegen gewesen anzuspringen. Egal ob ohne oder mit Gasgeben, ob mit oder ohne Choke. Egal, was ich versucht habe - nichts. Wobei dies nicht ganz stimmt, zumindest habe ich den bereits angeknacksten Kickstarter nun komplett zerbrochen und mir dabei, wenn ich Pech habe, auch noch die Kickstarterwelle ruiniert. Das nebenbei die Batterie erneut platt ist, sei nur am Rande erwähnt. Es gibt zwar Kickstarterwellen für die automatik, nur zahlt man dafür gut das Zweieinhalbfache der Welle einer Schalt PK. Die Rückholfeder für den Kickstarter der automatik kostet ebenfalls mehr als das Doppelte. Den Kickstarter an sich gibt es nur für Schalt PK. Problem ist nur, daß ich den zerbrochenen Kickstarter partout nicht von der Welle demontiert bekomme. Hoffe, daß Franz mir auch diesmal helfen kann und der ganze Spaß, so überhaupt reparabel, nicht zu teuer kommt.

Nach der 8 wöchigen Zwangspause im Sommer ist meine PK beim dritten Kick gelaufen. Jetzt waren es garade mal vier Wochen Pause und immerhin 10 Grad Außentemperatur. Das sind Momente, in denen ich die Lust auf Vespa verliere :-(  Zumal mit dem großen Mopedschein aktuell eine sehr zuverlässige Deauville 700 lockt.

Laut Franz ein bekanntes Problem, daß die PK automatik Modelle nach einer gewissen Standzeit schlecht bis gar nicht anspringen und bei den ersten Startversuchen schlicht und ergreifend absaufen. Nach längerer Standszeit allerdings würden sich dies wieder bessern. Es gibt einige Kniffe die PK dennoch zu starten. Einfach ohne Zündkerze ein paar mal den Motor durchdrehen lassen - idealer Weise mit Hilfe des Kickstarters. Anschließend mit gereinigter und eingedrehter Zündkerze erneut starten. Sollte dies nicht funktioniere, dann Starversuch brutale mit voll aufgedrehtem Gashahn. Der Schwachpunkt hierbei - die Batterie. Den Kickstarter, den es für die automatik nicht mehr zu kaufen gibt, kann man per Laserverfahren wieder schweisen. Der Kickstarter der Schalt PK paßt nicht auf die Kickstarterwelle der PK automatik.

Versucht - geklappt, meine PK startet wieder - Danke Franz. Allerdings ist das gesamte Kickstartelement in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb erstmal den Kickstarter hochgebunden, so daß das kleine Anpreßrad, welches beim manuellen Kicken auf den Varioriemen drückt, im Fahrbetrieb ebendiesen nicht mehr unter Spannung setzt. Denn dies verursacht infernalische Quietschgeräusche und läßt meine PK maximal 20 km/h schnell fahren.

Bei der anschließenden Fahrprobe war nicht nur ein bis dato unbekanntes Geräusch aus dem Antriebsbereich zu hören, sondern auch eine viel bessere Beschleunigung zu spüren. Ursache hierfür ist der Varioriemen, der sich, vermutlich durch meine erfolglosen Startversuche mit dem Kickstarter an Heilig Abend, verdreht hat - die konischen Rippen nicht nach innen, sondern nach außen. Also wieder Schrauben. Die Abdeckung der Variomatik entfernen, die getriebene - sprich untere -Riemenscheibe auseinanderziehen, mit einem Holzstückchen blockieren und den Riemen wieder richtig herumdrehen. Das Verdrehen des Varioriemens ist auch dem Umstand geschuldet, daß ich den Riemen der 125er PK automatik montiert habe, der etwas breiter, aber auch minimal länger baut als der Riemen der 50er Variante. Aber was tut man nicht alles für 47 km/h Spitzengeschwindigkeit ;-)

Ohne Vespa gäbe es zwar manchen Frust nicht, aber auch nicht soviel und vor allem solch einen Spaß. 

Meine nächtliche Schrauberei wurde mit zwei schönen Fahrtagen über genau 140 km zusammen mit meiner PK belohnt - einschließlich einer schönen Nachtfahrt kurz vor Jahreswechsel :-) 


Januar 2013

Soeben das neue Jahr "standesgemäß" mit einer 13 km Runde angerollert, bevor mich der Regen gestoppt hat. Zum Glück konnten mich sowohl zwei Blechdosenfahrer gestern kurz vor dem Jahreswechsel, als auch zwei heute kurz vor dem Mittagessen, trotz all ihrer Unachtsamkeit, nicht von meiner Vespa schubsen - wenn das mal nicht für 2013 hoffen läßt ;-)

Trotz meiner Schrauberei werde ich meiner PK eine Kur bei Franz angedeihen lassen - Varioriemen, Variorollen, Luftfilter, Vergaser, Zündkerze, Getriebeöl und vor allem Kickstarter reparieren. Dabei gleich besprechen, wie den Rostschäden am Mitteltunnel am wirksamsten und dauerhaft begegnet werden kann.


Februar 2013

Km 16.900 am 02.02. und damit mehr als 4.000 km zusammen mit meiner PK 50 XL - auf dem Rückweg von unseren Vespa & Ape Wintertreffen in Kaltenbrunn. Schön wars, trotz Schneeregen auf der Rückfahrt.

Inzwischen scheinen die Variatorrollen abgeplattet zu sein. Beim Anfahren muß meine PK 50, bis etwa 5 km/h auf ebener Straße, ein deutlich spürbares Trägheitsmoment überwinden und auch im Fahrbetrieb regelt die Automatik die 2 Gangstufen nicht immer nachvollziehbar - zu spüren beim Gaswegnehmen. Hoffentlich passen die Hülsen für die Variatorrollen, die S.I.P  http://www.sip-scootershop.com/de/products/hulse+variatorrollen+piaggio+_pi237382 inzwischen im Programm führt und hoffentlich ist dies auch die Fehlerursache. Einen Kickstarthebel habe ich gebraucht bekommen und die Abdeckung für die Variomatik gibt / gab es noch als Neuteil bei Niemann+Frey www.niemann-frey.de - Achtung hier gibt es zwei verschiedene Ausführungen. Leider waren nur noch zwei der für meine automatik passenden Variomatikabdeckungen auf Lager, die allerdings beide an genau den Stellen, an denen die Originalteile erst reißen und dann brechen, auch bereits eingerissen waren - schade, zu früh gefreut :-(

Der Benzinverbrauch schwankt zwischen 4 und 5 Liter auf 100 km. Der Verbrauch an 2 Taktöl scheint immer noch sehr niedrig zu sein - werde bei km 17.000 nachfüllen und berichten.

Zündkerze und Luftfilter sind noch in Ordnung, Getriebeöl ist aufgefüllt. Mit den neuen Variatorhülsen werde ich auch einen neuen Variatorriemen verbauen sowie den "neuen" Kickstarthebel montieren.


März 2013

Das Schaltverhalten der Variomatik wird immer indifferenter. Besonders beim Gaswegnehmen sind die Schaltvorgänge nicht mehr nachvollziehbar. Die Drehzahl geht nur zögerlich und unkontrolliert zurück und der Schaltvorgang erfolgt, bei erneutem Gasgeben, ruckartig. Fehlerursache und -beseitigung hoffentlich wie oben vermutet. Bei steigenden Temperaturen tritt das Schaltungsproblem nicht mehr ganz so vehement zu Tage. Bei voller Last im Anhängerbetrieb erfolgen die Schaltvorgänge ebenfalls etwas sanfter. 

Trotz bestehender Probleme die 17.000 km geknackt. Exakt 0,4 Liter Motul 100 Motomix 2T  nachgefüllt. Damit erneut so wenig Öl erbraucht, wie die verbrauchsärmsten 2 Takt Direkteinspritzer mit 50 ccm.

Obwohl äußerlich keine Beschädigung feststellbar ist, hat der Scheinwerfer gut einen halben Zentimeter Wasser gezogen. Abhilfe: Scheinwerfer ausbauen, durch die Glühbirnenfassung entwässern und anschließend etwas trocknen lassen. Bei dieser Gelegenheit gleich die Rohre des Gas- und Leerlaufschaltgriffs einölen, nicht fetten. Die Seilzüge müssen nicht geölt oder geschmiert werden - danke Franz.

Welche Selbstheilungskräfte auch immer gewirkt haben mögen, nach einer weiteren Woche Winterpause - und das im März - ist meine PK 50 XL nicht nur prompt angesprungen, sondern auch mehr als 50 km, bar sämtlich vorangenannter Probleme, prima gelaufen. Oder liegt dies nur an den üblichen Verdächtigen - Hellmuth in Wiesen und Josef, Franz war leider nicht da - die ich als Ziele angefahren bin. Wie dem auch sei, ich werde es gleich morgen nochmal testen ;-)

Inzwischen läuft meine PK, bei trockenem und sehr kaltem Wetter mit deutlichen Minustemperaturen, so, als hätte es die oben geschilderten Probleme nicht gegeben. Die Beschleunigung bis 40 km/h ist richtig prima und der Schaltvorgang läuft butterweich - macht riesig Spaß. Werde dennoch die Hülsen der Variorollen prüfen und, so passend, bei Bedarf gegen neue austauschen.

Mehr als 17.500 km und damit auch mehr als 4.500 km seit der Wiederbelebung meiner PK durch Franz. Die Problematik mit den Schaltvorgängen der Variomatik ist eindeutig temperaturabhängig. Zumindest tritt das Problem bei Temperaturen um die plus 8 Grad Celcius wieder deutlich zu tage.


April 2013

Bei km 17.692 ist meine PK etwa 20 Sekunden nach dem Starten im Leerlauf abgesoffen und nicht mehr angesprungen. Dafür hat die Batterie nach dem vierten Startversuch schlapp gemacht. Abhilfe: Batterie geladen, Zündkerze rausgeschraubt und getrocknet, mit geschlossenem Benzinhahn und ohne Zündkerze den Anlasser vier-, fünfmal kurz betätiigt, Zündkerze reingeschraubt und mit Vollgas gestartet. Danach hat meine PK bei Tempo 40 angefangen zu stottern und drohte an der Ampel auszugehen. Hat sich nach etwa fünf km gegeben. Diagnose: Schwimmernadelventil gehangen, wegen Dreck im Vergaser - danke Franz. Es wird Zeit für eine Wartung.

Entgegen meiner Hoffnung passen die Hülsen für die Variorollen, die S.I.P  unter anderem für die PK XL im Programm führt, nicht für meine PK 50 XL. Glück im Unglück habe ich über Franz aber noch originale Hülsen bekommen, die noch nicht abgeplattet waren. Ganz im Gegensatz zu den Hülsen, die bisher verbaut waren. Diese massiven Abplattungen waren auch der Grund für das seit einiger Zeit mehr als indifferente Schaltverhalten der Variomatik. Gleichzeitig wurden leichtere Variorollen verbaut. Diese haben eine Wandungstärke von 1,0 mm im Vergleich zu den bisherigen mit 1,5 mm Wandungstärke. Dadurch dreht meine PK nun deutlich leichter und freier, sprich, sie kommt schneller auf Drehzahl. Dies macht sie auf der Ebene etwas fixer bei kaum spürbarer Leistungseinbuße an Steigungen. Zusammen mit dem originalen Variomatikriemen - ebenfalls bei km 17.808 verbaut, ist meine PK wieder fit für die nächsten hoffentlich 10.000 km. Die Einstellung und die Bedüsung des Vergasers scheint in Ordnung, da sich das Zündkerzenbild lehrbuchmäßig präsentiert.


Mai 2013

km 17.882 und damit genau 5.000 km seit der Wiederbelebung Ende Dezember 2011. Mit dem neuen Setup läuft meine PK 50 XL auch im Hängerbetrieb ganz prima. Lediglich beim Anfahren aus dem Stillstand sind ungewohnt hohe Drehzahlen erforderlich.


Juli 2013

18.000 km sind geknackt. Bei km 17.993 hat meine PK hinten einen neuen Bremsbelag erhalten. Der alte war verölt und in Folge konnte ich den linken Bremshebel fast bis zum Drehgriff ziehen, ohne eine Bremswirkung zu erzielen. Warum Öl in die Trommel läuft, obwohl die Trommel passend für die PK 50 XL automatik und der Achswellendichtring in Ordnung ist, ist nicht festzustellen. Seither ist die Wirkung der hinteren Bremse top - mal schauen, wie lange ;-)

Trotz fast ausschließlicher Kurzstrecke ist der Spritverbrauch mit etwas über 4,1 Liter auf 100 km in Ordnung. Bei km 18.019 habe ich die letzten ca. 230 ml Motul 2-Taktöl nachgefüllt. Es hätten wohl wieder knapp 0,4 Liter auf 1.000 km aufgefüllt werden können. Damit ist der Ölverbrauch sensationell gering.

Im Anhängerbetrieb kommt meine PK 50, mit den leichteren Rollen, an ihre Leistungsgrenze. Beim Anfahren aus dem Stand sind sehr hohe Drehzahlen erforderlich, bis sich die Fuhre in Gang setzt. Im direkten Vergleich, ohne Hänger, läuft sie viel befreiter und leichtfüßiger. Die 50 kg Leergewicht des Hängers machen sich doch bemerkbar.

Habe meine PK mit einer Radkappe in VW Käfer Style für das Vorderrad veredelt :-)


August  2013

Leicht schräg sowie minimal zu schnell über eine Wasserrinne gefahren und mein PK Gespann ist gekippt. Zumindest der Anhänger hat sich auf die Seite gelegt. Dabei hat die Kupplung den Anhänger freigegeben und die Verkabelung ist aus dem Kabelschuh des Anhängers gerissen. Läßt sich alles reparieren ebenso, wie die leichten Schleifspuren auf der linken Seite des Anhängers. Jetzt paßt der Anhänger noch besser zu meiner PK 50 XL, die auch linker Hand einige Schleifspuren vom unseligen Unfall aus dem Letzten Jahr hat. Siehe auch Kapitel Anhänger & Beiwagen.


September 2013

Habe, auf Grund der inzwischen leider geringen Laufleistung mit meiner PK 50 XL, auch die Kontrolle des Reifenluftdrucks vernachlässigt. Wie viel der korrekte Reifenluftdruck ausmacht, habe ich nach dessen Korrektur wieder erfahren - schon gewaltig, was 0,5 bar bewirken, auch wenn der Luftdruck noch über der Herstellerangabe lag.

Der fast ausschließliche Kurzstreckenbetrieb hat, nach einer weiteren Woche Fahrpause, sein erste Opfer gefunden - die Batterie ist komplett leer. Auch die Startversuche per Kickstarter blieben erfolglos - Motor abgesoffen, Zündkerze naß. Nicht fahren bekommt allen meinen Vespa definitiv nicht besonders gut.


Oktober 2013

Auch die Startversuche mit sämtlichen, in der Vergangenheit erfolgreichen Tricks, sowie geladener Batterie, bringen meine PK 50 XL nicht zum Laufen - jetzt muß Franz ran ;-) Offensichtlich bedarf meine Kleine einmal pro Jahr der besonderen Fürsorge durch einen Profi. Bin mal gespannt, wo der Fehler liegt.

Zuvor aber noch ein letzter Eigenversuch. Und was war es? Es war die Zündkerze, die offensichtlich ihren Geist aufgegeben hat. Doch zukünftig zuerst das Naheliegende, wie die Zündkerze, angehen ;-(

Trotz aller Malessen km 18.500 absolviert. Habe ich mich in den letzten beiden Saisons gefreut, 1.000 km Schritte zu vermelden, so freue ich mich inzwischen auch über 500 absolvierte km, auch wenn ich hierfür die doppelte oder gar dreifach Zeit benötige.

Bei trockener Witterung und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt läuft meine PK 50 wie "geschnitten Brot". Macht unheimlich viel Spaß - wenn auch mit nur knapp 50 km/h.


November 2013

2.222 km in der laufenden Saison. Das meiste davon auf Kurzstrecke. Dafür hat sich meine PK 50 heute eine kurze Wäsche verdient. Die erste seit Wiederinbetriebnahme Ende Dezember 2011 - Schlamperei ;-(

Trotz der Tatsache, daß bereits erneut Streusalz auf die Straßen aufgebracht wird, wird meine PK 50 XL, bei trockenem Wetter, noch den einen oder anderem km in dieser Saison zurücklegen. Aktuell 2.302 km.

Km 18.902 und damit 6.020 km in nicht einmal 2 Jahren - fast die Hälfte der km, die meine PK 50 in den ersten 21 Jahren zurückgelegt hat.

Da für die nächsten Tage Schnee bis in die Niederungen angesagt ist, wird meine PK 50 XL morgen auch vorerst in die Winterpause gehen. Fahrleistung in dieser Saison 2.428 km.

Bei km 18.993 konnte ich 550 ml 2-Taktöl nachfüllen. Da ich beim letzten Nachfüllen nur noch 230 ml zur Verfügung hatte, ergibt sich erneut ein Verbrauch von ca. 0,4 Liter 2-Taktöl auf 1.000 km.

Auf Grund des aktuellen "Sauwetters" ist nun endlich Saisonende angesagt - Laufleistung 2013 = 2.521 km.


Dezember 2013

Daß das Christkind Vespa fährt, steht schon lange fest. Entgegen letztem Jahr, hat sich meine PK 50 XL an Heilig Abend nicht geweigert anzuspringen. Das Wetter war, nach langer Zeit, einfach zu gut, um nicht eine kleine Runde zu drehen. Ganz nebenbei hat sich die Laufleistung meiner PK 50 im Jahr 2013 auf 2.575 km erhöht.

Übrigens die ersten 19.000 km sind geknackt :-)


Januar 2014

Obwohl ich meine PK 50 letztmalig Ende Dezember gefahren bin, ist jetzt Akkupflege angesagt. Ausgebaut, aufgeladen und anschließend die Zellen der Batterie mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Bei Nichtbenutzung alle 6 Wochen den Akku laden, ist Garant für eine lange Lebensdauer des Stromspenders.

Leider ist, trotz der milden Temperaturen, auf Grund des feuchten Wetters in Kombination mit reichlich Streusalz auf den Straßen derzeit nicht an Vespa Fahren zu denken. Die aggressive Salzbrühe setzt jedem Zweirad über Gebühr negativ zu.

Dank Franz bin ich im Besitz eines Ersatzmotors für meine PK 50 XL automatik elestart - und dies zu einem angemessenen Preis - danke Franz. Die weitere Zukunft meiner PK scheint damit gesichert. Das dies erwähnenswert ist, liegt daran, daß inzwischen für Motorengehäuse(hälften) irrsinninge Preise aufgerufen werden. Einige glauben ernsthaft ihren Schrott zu Gold machen zu können.

Das neue schwarze Versicherungskennzeichen - gültig ab 01.03.2014 - habe ich mir heute auch besorgt. Die neue Saison kann also kommen.


Februar 2014

Derzeit befindet sich die Sitzbank beim Sattler www.markisen-weichelt.de. Der Bezug hat den Belastungen nach mehr als 23 Jahren nicht mehr standgehalten und ist mehrfach eingerissen. Bei dieser Gelegenheit lasse ich auch die Höhe der Sitzbank angleichen, so daß eine ebene Sitzfläche entsteht. Vermutlich ist ein komplett neuer Schaumstoff notwendig. Der neue Sitzbezug wird unter Verwendung des alten Heckteils mit dem original Piaggio Schriftzug angefertigt. Bin mal auf das Ergebnis gespannt.


März 2014

Das schwarze Versicherungskennzeichen ist montiert, die Batterie voll geladen. Das Wetter zum meterologischen Frühlingsbeginn war richtig Vespa mäßig. Jetzt fehlt nur noch die neu bezogene bzw. neu aufgepolsterte Sitzbank.

Die Sitzbank ist jetzt, auf Basis des originalen Schaumstoffes, zwei Zentimeter höher und angenehm straff gepolstert. Der neue Bezug sieht dem Original sehr ähnlich. Es fährt sich richtig gut auf der "neuen" Sitzbank und dies zu einem Top Preis.

Meine Vespa PK 50 XL werde ich erst einmal behalten. Ob sie wieder eine große Schwester bekommt, steht ebenso in den Sternen, wie der Weiterbestand von www.vespa-coburg.de.

Das Fahren mit meiner PK 50 XL animiert mich nicht nur dazu, mit Vespa nicht aufzuhören, sondern mir eventuell eine alte PX zu kaufen, auch wenn ich hierfür, auf Grund der sicheren Bedienung des Fußbremspedals, fast zu groß bin.

So eine schöne PX 150 wäre schon was, dann ist halt Üben angesagt ;-)

Gesagt, getan - wobei meine "Neue" auf den Namen LML Vespa NV SPL 150 hört und eine zwanzig jährige Inderin ist ;-)

Damit geht es auch mit meiner homepage weiter. Danke Matthias und Frank für Eure aufmunternden Einträge in meinem Gästebuch.

Für den reinen Stadtverkehr ist meine PK im Vergleich zu meiner PX eindeutig die bessere Wahl. Das Schalten mit der PX ist im Stadtverkehr einfach nur spaßfrei. Hier werde ich meine LX und meine ET4 ganz klar vermissen.

Km-Stand 19.191 - einfach nur so.


April 2014

Trotz erneuter dreiwöchiger Standzeit springt meine PK auf´s zweite mal an und läuft prima. Im Stadtverkehr eindeutig streßfreier als mit meiner PX. Einzig der Batterie merkt man die Standzeit an.

Bei km 19.281 habe ich die unlängst erworbenen Aluständerfüße aus Vietnam montiert, allerdings nicht ohne zuvor einen der beiden mit Feilen nachgearbeitet zu haben, um ihn ansatzweise passgenau zu bekommen. Die ehedem bereits einmal erneuerten Ständerfüße aus Gummi waren restlos verschlissen.


Juni 2014

Nach sieben Wochen Standzeit ist meine PK, mit frisch geladener Batterie, sofort gestartet und schön rund und krätig gelaufen.


Oktober 2014

Die letzten Wochen und Monate kaum bewegt - gerade mal etwas mehr als 19.600 km auf dem Tacho - macht der Batterie deutlich zu schaffen. Hier hat der "neue" Kickstarthebel gute Dienste geleistet. Die Existenz der beiden "Großen" - PX und ET4 - stellt die Frage nach der Notwendigkeit meiner beiden Fuffis, vom Anhänger ganz zu schweigen. Mal schaun, was die nächste Saison in Bezug hierauf bringt.


November 2014

Manchmal möchte man meinen, eine Vespa hat eine Seele. Kaum denke ich laut darüber nach, mich im nächsten Jahr von meinen 50ern zu trennen, läuft meine PK XL wie geschmiert. Gerade so, als wollte sie mir beweisen, wie töricht es wäre, sie sowie ihre Schwester LX 50 zu verkaufen und mir stattdessen eine 300er GTS zuzulegen.

Nach knapp 7.000 km hat der Hinterreifen (Michelin SM 100) gut Profil eingebüst. Werde bei km-Stand 20.000 einen Tausch mit dem Ersatzrad vornehmen.

Bei feuchten Straßen und Temperaturen unter 5 Grad Celcius sind die Michelin SM 100 mit äußerster Vorsicht zu geniesen. Die Haftung  nimmt drastisch ab und die Pneus rutschen z.B. auf Bitumenflecken unvermittelt weg. Alles andere als vertrauenserweckend. Leider gibt es die Michelin City Grip Winter nicht in der Dimension 3.00-10, anders als für die PX in der Dimension 3.50-10. Nur leider sind die 3.50-10 nicht auf der PK fahrbar. Einzige Alternative wären die Heidenau K58. Allerdings sind mir diese zu hart und damit unkomfortabel.


Dezember 2014

Km-Stand 20.035 und damit 7.153 gefahrene km seit Dezember 2011. Die gleiche Laufleistung hat der hintere Michelin SM 100 auf dem Buckel. Zwar noch knapp über dem gesetzlichen Limit, aber nicht mehr wirklich angenehm zu fahren. Wird demnächst als Ersatzrad sein Dasein fristen. Um auf 1.000 gefahrene km in dieser Saison zu kommen, fehlen meiner PK aktuell noch 16 km. So, trotz (moderatem) Streusalzeinsatz, die Straßen trocken sind, wird dies 2014 noch zu schaffen sein. Habe vorsorglich den Unterboden erneut mit Waffenöl eingesprüht.

Im nächsten Frühjahr ist erstmal eine Kontrolle von Vergaser und / oder Zündung angesagt. Meine PK scheint sich zum Teil selbst zu drosseln. Ob dies an der Vergaserbedüsung liegt, oder die Zündung verstellt ist, wird sich herausstellen. Fakt ist, sie möchte stellenweise schneller, als sie vermag - wirkt dann wie zugeschnürt. Zwischen 41 km/h und knapp über 50 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht die Bandbreite aktuell. Tacho 55 sollte aber möglich sein, wobei der Tacho 100 % exakt geht. Bin mal gespannt, ob und wieviel Potential noch zu heben ist. Eventuell liegt auch ein Defekt an der hydraulischen oder der mechanischen Einheit der Variomatik vor, der dazu führt, daß die Variomatik nicht bis zur möglichen Höchstgeschwindigkeit aufmacht. Die Drehzahl bei derzeitiger Topspeed ist zumindest moderat, was ebenfalls auf ein Mehr an Geschwindigkeit schließen läßt.

Nach 1.042 gefahrenen km hat meine PK lediglich 525 ml 2 Taktöl ( Motul 100 2T) verbraucht. Weniger geht kaum :-)

Da für die nächsten Tage erneut leichter Schneefall angesagt ist, habe ich meine PK vorerst auch in Winterpause geschickt - nach 1.074 km in dieser Saison. Nässe, Streusalz und Vespa vertragen sich einfach nicht.


Januar 2015 

Regen hat schon was Gutes. Zumindest, wenn er das Streusalz der letzten Tage wegspült. So waren die ersten 26 Vespa km in diesem Jahr möglich. Angesprungen ist meine PK 50 XL zwar nur per Kickstarter und ist beim Gasgeben auch zweimal abgesoffen, aber beim dritten Anlauf hat es geklappt. Hat riesig Spaß gemacht. Es wird Zeit, daß Vespa Fahren als Sucht anerkannt wird. Allerdings nicht therapierbar - außer durch Vespa Fahren :-).

Das dies auch in der kommenden Saison möglich sein wird, dafür steht das neue Versicherungskennzeichen, gültig ab 01.03.2015, welches ich mir heute von der Versicherung geholt habe.


Februar 2015

So die Wettervorhersage für die nächsten Tage zutrifft, werde ich die neue Vespa Saison mit meiner PK 50 XL eröffnen :-).

Gesagt - getan. Allerdings ist meine PK, trotz geladener Batterie, per Elektrostarter nicht angesprungen. Mit Kickstarter lief sie dann. Allerdings nur einmal. Beim zweiten Startversuch verweigerte sie komplett ihren Dienst. Erst der Ausbau und die Reinigung der Zündkerze brachte wieder Start-Erfolg. In Folge auch per Elektrostarter. Vermute, daß das Anlasserritzel festgebacken war und sich erst wieder freilaufen mußte. Ob die Batterie noch intakt ist, wird der morgige Startversuch, nach frostiger Nacht, zeigen.

Leider waren die Straßen an wenigen Stellen noch naß von Tauwasser und Streusalz. In Konsequenz war die Reinigung des Unterbodens sowie dessen Konservierung einschließlich des vorderen und hinteren Kotflügels mit Waffenöl angesagt.

Da auf Grund der frostigen Nächte noch immer Unmengen von Streusalz auf die Straßen aufgebracht werden, werde ich meinen Saisonauftakt noch etwas nach hinten verschieben.

Nach einigen Frostnächten reicht der Ladestrom der Batterie nicht mehr aus, um meine PK 50 per Elektrostarter zu starten. Nach 2 km Fahrt ist der Akku allerdings fit genug für weitere Startvorgänge. Werde demnächst eine neue Batterie benötigen.

Aller Startschwierigkeiten zum Trotz hat das neue Vespa Jahr schon 70 schöne km gesehen :-).

Überlege derzeit, meine Vespa PK 50 XL AE mit einem amtlichen Kennzeichen zuzulassen. In Coburg ist inzwischen die Buchstabenkombination CO-FL möglich. Damit wären die Anfangsbuchstaben der Vornamnen meiner vier Kinder möglich. Vorteil des amtlichen Kennzeichen, ich könnte Versicherungsprozente für meine Kinder erwerben. Grundlage hierfür bieten § 3 Abs. 3 FZV sowie § 29, Abs. 1 StVO. Mehr demnächst hier.

Werde, auf Anraten eines guten Freundes, erstmal Abstand von dem Ansinnen nehmen, da die Nachteile einer amtlichen Zulassung deren Vorteile überwiegen - danke Franz:

Die Startprobleme setzen sich fort. Zwischendurch hat der Elektrostarter dreimal in Folge seinen Dienst komplett verweigert, um meine PK 50 beim vierten Versuch doch zum Laufen zu bringen. Allerdings kommt sie zum Teil nicht auf Geschwindigkeit. Werde demnächst den Vergaser, dessen Bedüsung sowie die Zündung mal überprüfen lassen. Die Variorollen sollten noch in Ordnung sein, ebenso der Varioriemen.

Könnte aber auch sein, daß meine PK lediglich ein Kontaktproblem mit dem Akku hat.


März 2015

Meteorologischer Frühlingsanfang, neues Versicherungskennzeichen und Schneefall - wer braucht denn so was :-(

... und Schnee und Eis und immer noch Unmengen an Streusalz ... .

Der Auspuff tönt seit einiger Zeit lauter als zuvor.  Da aber die Verschraubung des Auspuff am Krümmer fest ist und der Motor beim Zuhalten des Auspuffendrohrs nicht ausgeht, muß sich irgendwo anders am Pott ein (kleines) Loch befinden.

Nach dem Starten läuft meine PK 50 XL eindeutig zu fett und kommt die ersten Meter nur stotternd voran. Werde um eine Überprüfung und Anpassung der Vergaserbedüsung nicht herum kommen.

Die Startprobleme sind behoben, der Akku ist in Ordnung. Offensichtlich lag nur ein Kontaktproblem mit der Batterie vor und der Anlasserfreilauf scheint auch wieder frei zu laufen. Allerdings kommt meine PK zum Teil nicht auf Geschwindigkeit.

Dazu paßt ein Benzinverbrauch von gut 4,5 Liter auf 100 km so gar nicht. Dennoch macht meine "Kleine" richtig Spaß.

Nach einem Tag Standzeit und einer frostigen Nacht, hat die Batterie beim zweiten Startversuch schlapp gemacht. Ist wohl doch ein neuer Akku fällig. Werde eine Batterie von Saito, die bei www.louis.de erhältlich sind, ausprobieren. Die Batterien von Saito wurden  bei einem Test von Mopedakkus im Jahr 2011 als Kauftipp ausgewiesen. Siehe hierzu auch Kapitel Wissenswertes / Batterien.

Da die Startprobleme nur bei kalt feuchtem Wetter auftreten, könnte durchaus ein Kontakt- bzw. Masseproblem des Akkus vorliegen. Werde deshalb die Batteriepole mit einer Messingbürste reinigen und die Kontakte anschließend mit Kupferpaste einstreichen.

Ganz nebenbei die 20.500 km Marke überschritten. Der hintere Michelin SM 100 hat immer noch ausreichend Profil. Wenn er nur ebenso gut haften würde gerade bei naßkaltem Weter. Stelle mir aktuell die Frage nach einer geeigneten Alternative ... .


April 2015

Kein Scherz - erneut Schnee- und Graupelschauer und das nicht nur über Nacht. 

Kaum sind bei vorliegenden Witterungsbedingungen leichte Minustemperaturen für die Nacht vorhergesagt, werden wieder Unmengen an Streusalz auf die Straßen aufgebracht. Ich frage mich, ob das wirklich notwendig ist?!

Km 20.555 obwohl ich den Vorderreifen mit 2,0 bar fahre, zeigt der Michelin SM 100 ein eigenartiges Verschleißbild. Der recht breite Mittelsteg des Profils ragt im Vergleich zu dem seitlichen Profiblöcken gut 1 mm über diese hinaus und weist auch entsprechend mehr Restprofiltiefe auf - gerade so, als wäre ich auschließlich in Schräglage oder dauerhaft mit zu niedrigem Luftdruck im Vorderreifen gefahren. Eventuell werde den Vorderreifen deshalb auch ersetzen müssen, da mit vorliegendem Profilbild die Haftung bei Kurvenfahrten, besonders bei Nässe, und beim Bremsen nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Ob der Michelin SM 100 noch erhältlich ist, steht allerdings in den Sternen, da ihn Michelin in der Größe 3.00 - 10 aus Programm genommen hat. Bliebe als Alternative für mich nur der Heidenau K38.

An manchen Tagen läuft meine PK 50 wie von der Tarantel gestochen - Tacho 49 auf der Geraden. Besonders dann, wenn beim Startvorgang das Anlasserritzel lautstark auf sich aufmerksam macht. Warum sie anderen tags die gleiche Strecke mit Mühe und Not maximal mit Tacho 45 schafft, erschließt sich mir noch nicht ganz.

Nach 7.774 km, beim km 20.656,  taugt der Hinterreifen (Michelin SM 100) von der Profiltiefe her nur noch als Ersatzrad und hat mit ebendiesem auch seinen Platz getauscht. Allerdings mußte ich einen neuen Schlauch mit 90 Grad Ventil in den neuen Hinterreifen einziehen lassen - warum? Siehe Dezember 2011.

Bei gleichem km-Stand hat mir Franz seine Eigenbau Variomatikrollen eingebaut. Seither läuft meine PK 50 XL automatik in fast allen Lebenslagen bis zu 5 km/h schneller. Auch beschleunigt und schaltet sie deutlich homogener - danke Franz :-). Gleichzeitig haben wir die Freigängigkeit des Gashebels am Vergaser sowie das Zündkerzenbild überprüft. Da sich beides im grünen Bereich zeigte und auch das Abdrosseln des Motors in einen höheren Geschwindikeitsbereich verschoben hat, sind weitere Arbeiten, wie die Überprüfung der Zündeinstellung, zur Zeit entbehrlich. Da hierzu fast alle Nebenaggregate des Motors, einschließlich der kompletten Variomatik, demontiert werden müßten, bin ich hierüber auch nicht unglücklich.

Die Ursache für das ungewöhnliche Profilbild des Vorderreifens lag nicht, wie vermutet, in einem zu niedrigem, sondern in einem zu hohem Luftdruck. Seit dem Absenken des Luftdruckes im Vorderreifen sieht dessen Profilbild deutlich gesünder aus und das Fahrgefühl hat sich spürbar verbessert. Entgegen meiner Aussage aus dem Februar 2012, 2,0 bar vorne und 2,5 bar hinten sei der ideale Reifenluftdruck, lehrt mich die Erfahrung der letzten 7.500 km, daß 1,8 bar im Vorderreifen und 2,3 bar im Hinterreifen den idealen Luftdruck für die PK 50 XL darstellen. Diesen Reifenluftdruck werde ich zukünftig auch auf meiner PX fahren.

Der Grund für den lauteren Auspuffsound - siehe März 2015 - liegt in der defekten Dichtung zwischen Krümmer und Auspuffrohr. Da aber die Verschraubung fest ist, belasse ich es vorerst bei diesem Schönheitsfehler, zumal dieser keine Auswirkung auf die Leistungsentfaltung hat.

Leider kommt meine PK erneut zum Teil kaum über 40 km/h, geschweige denn über 44-45 km/h laut Tacho. Könnte ein Indiz für einen defekten Pickup auf der Zündgrundplatte sein. Zur Reparatur, siehe oben - sämtliche Nebenaggregate demontieren.


Mai 2015

Da die Batterie, nach wenigen Tagen Standzeit, wiederholt nicht in der Lage war, meine PK XL per Elektrostarter zu starten, erhält meine Vespa bei km 20.838 eine neue Batterie (YB9 - B). Dank Erik www.baetzoldt.com habe ich den Tip und bei der Firma Leise in Coburg www.leise.de eine Varta Batterie für einen Preis erhalten, bei dem nicht mal Louis mithalten kann. Es ist ein klassischer Blei-Säure-Akku. Also Säure einfüllen, Batterie über Nacht ans Ladegerät hängen und dann gegen den alten Akku austauschen. Meine PK startet per Elestart wieder problemlos. Bei km 20.852 noch ein neues Batteriehalteband und die nächsten km können kommen. Bin mal gespannt, wie gut und lange die Varta Batterie hält. Beim Test von Motorrad und GTÜ - siehe Kapitel Wissenswertes / Batterien - hat die Starterbatterie von Varta eher mittelmäßig abgeschnitten.


Juni 2015

Km 20.888 am 03.06.2015 - damit hat meine PK 50 XL automatik elestart genau 8.006 km seit dem 29.12.2011 zurückgelegt.

Bei km 20.995, nach 960 gefahrenen km, hat sich meine PK lediglich 425 ml vom guten Motul 100 2T gegönnt, um kurz darauf brav und artig die 21.000 km auf dem Tacho voll zu machen.

Leider läßt die Leistungsentfaltung meiner PK immer mehr zu wünschen übrig. Zum Teil nur noch Tacho 40 auf der Geraden, ist des Wenigen dann doch zu viel.

Hoffe, daß die Ursache des Problems lediglich in einer verstellten Zündung liegt, da sich meine PK 50 XL in unterschiedlichen Fahrsituationen bei wechselnden Geschwindigkeiten immer öfters selbst abdrosselt und beim Abstellen des Motors zum Teil nachläuft.


Juli 2015

Von den 6.668,8 Vespa km in diesem Jahr entfallen genau 980 km auf meine PK 50 XL.

Im Anhängerbetrieb zeigt sich die aktuelle Leistungsschwäche meiner PK 50 recht deutlich. Bei leichten Steigungen ist bei Tacho 35 km/h Schluß.


Oktober 2015

Auf Grund des Laufbildes des Vorderreifens, habe ich den Reifenluftdruck vorne auf 1,6 bar und hinten auf 2,1 bar abgesenkt.

Nach 1.212 gefahrenen km in dieser Saison wird es bei km 21.337 erstmal eine Fahrpause geben, die vermutlich nahtlos in die Winterpause übergehen wird.


November 2015

Mangels Gelegenheiten hat sich an der Saisonlaufleistung mit meiner PK 50 nichts mehr verändert. So geht es nach 1.212 gemeinsamen km, nach Ausbau der Batterie, in den Winterschlaf.

Zu Beginn der nächsten Saison gibt es dann die versprochenen große Motorrevision.

An schönen Wintertage wird meine PK erstmals im Stall bleiben. Hierfür steht Jane´s Liberty bereit. 

Wie zur Bestätigung der von mir eingeläuteten Winterpause, wurde in der letzten Nacht zum ersten mal in diesem Herbst mit Salz gestreut. Auch der heute gefallene Schnee blieb liegen.

Jetzt beginnt das Warten auf die nächste Saison.


Dezember 2015

Mildes Wetter mit zum Teil trockenen und salzfreien Straßen. Trotzdem bin ich seit über zwei Monaten nicht mehr mit meiner PK 50 XL unterwegs gewesen. Vielleicht ergibt sich am Wochenende oder über die Feiertage, trotz beruflicher und familiärer Verpflichtungen, die Möglichkeit, meine PK zumindest ein paar km um den Block zu bewegen, um meine Vespa Sehnsucht ansatzweise zu befriedigen.

Spätestens zum Wintertreffen von Vespa Prima Franken sollte dann die nächste Tour anstehen - das hat inzwischen Tradition.

Mein Vespa Entzug hatte am Heiligabend eine, wenn auch nur kleine, Unterbrechung erfahren.

Beim zweiten Startversuch mit dem Elektrostarter sprang meine PK 50, dank frisch geladener Batterie, an und lief nach kurzer Zeit sowie Regulierung des Choke auch schön rund. Der Luftdruckverlust der Pneus hielt sich während der letzten zweieinhalb Monate in erfreulich geringen Grenzen.

Wenn auch nur knapp 50 km/h schnell - Vespa Fahren im 2 Takt macht unendlich viel Spaß.

Ein Teil meiner 31 km langen Tour war auch in Erinnerung an Dirk, genannt "bassbub", einem lieben Vespa Kollegen, der kurz vor Weihnachten verstorben ist.

Die kurzen Touren über die Weihnachtsfeiertage haben die Laufleistung meiner PK 50 XL auf 1.322 km erhöht. Nur liegt jetzt wieder ordentlich Salz auf den Straßen, deshalb erneut Winterpause.


Januar 2016

29.01.2016 mein persönliches Saisonanrollern in diesem Jahr. Die ersten 70 Vespa km in diesem Jahr sind absolviert. Mit frisch geladener Batterie sprang meine PK auf den ersten Versuch an.

Es lagen zwar noch überall Streusalzkristalle auf den Straßen, aber diese waren fast ausnahmslos trocken. Deshalb habe ich es mir, auf Anregung meiner Frau, gegönnt und meiner Vespa zugemutet, heute auf Tour zu gehen.

Meine PK 50 XL lief so gut, wie lange nicht mehr. Mal locker über 50 km/h auf der Geraden - laut Tacho. Ein schon lange nicht mehr gehabtes Gefühl / Erlebnis mit meiner PK 50 XL automatik elestart.

Vielleicht war es auch die Freude "meiner Kleinen" über das neue grüne Versicherungskennzeichen, gültig ab März 2016, welches ich meiner PK heute spendiert habe.

So kann die Saison 2016 weitergehen.

Der Spritverbrauch lag mit 4,84 Liter Benzin auf 100 km (noch) in gewohnt hohem Rahmen.

Da nach Ende der Tour mein "kleiner Mann" Fridolin in meinem Bett lag und friedlich geschlummert hat, kann der heutige Tag nur als absolut gelugen gelten.

Eine prima Premiere für das Vespa Prima Wintertreffen am 07.02.2016 - vorausgesetzt, das Wetter hält.


Februar 2016

Nach erneuten vier Wochen Winterpause will meine PK so gar nichts mehr von Tacho 50 oder darüber hinaus wissen. Dafür ist sie, ohne Nachladen der Batterie, auf den ersten Versuch hin angesprungen und hat die Lebensbekundungen ihres Motors auf den ersten Metern mit einer schönen blauen 2 Takt Wolke untermalt.

Vielleicht nicht ganz umweltkonform, aber bei den wenigen verbliebenen 2 Taktern auf unseren Straßen auch nichts, was unserer Umwelt nachhaltig schaden würde. Darüber hinaus gilt Vespa nach nun mehr fast 70 Jahren inzwischen als Kulturgut und für uns als ihre Besitzer eine gewisse Sicherheit in Form eines Bestandschutzes. Wer weiß auf welche Ideen der ein oder andere Politiker sonst so käme. Ideen in Richtung Verbot von 2 Taktern liegen bei der ein oder anderen Partei ja bereits in der Schublade - leider.

Auch wenn es heute nur 6 km waren, so haben diese Vespa und 2 Takt typisch ungeheuer viel Spaß gemacht.

Erstaunlicher Weise ist der Luftdruckverlust bei den Schlauchreifen auf meiner PK geringer, als bei den schlauchlosen Reifen auf meiner LX. In den letzten acht Wochen Winterpause ging der Luftdruckverlust gegen null.

Der Winter war bis dato zwar nicht besonders streng oder gar schneereich, aber dennoch mit reichlich Streusalz auf den Straßen "gesegnet" - also absolutes Gift für unsere Vespa. Deshalb sind in diesem Jahr bisher auch nur 141 Vespa km zusammen gekommen. Leider sagen die Wetterprognosen für die nächsten Wochen nicht wirklich Besserung voraus. Das "verspricht" für dieses Jahr erneut einen relativ späten tatsächlichen Saisonstart - leider. Let´s get surprised.

Auf den 71 Vespa km im Februar hat sich meine PK mit 3,76 Liter über einen Liter weniger gegönnt, als im Januar.


März 2016

In die Versuchung, weitere km in diesem Jahr zu fahren, bin ich mit meiner PK XL im März noch nicht gekommen. Das Sicherheitsgut Streusalz, von dem es immer noch reichlich auf den Straßen gibt, ist nun mal Gift für unsere Vespa. Deshalb prangt das neue, grüne Versicherungskennzeichen auch noch nicht am Heck meiner PK.

Die Tinte war noch nicht ganz getrocknet, da hat auch der März die ersten 23 Vespa km gesehen. Was interessiert mich da mein Geschreibe vom Vortag ;-). Allerdings war der Wind zum Teil derart böig, daß ich mit meiner PK zweimal ordentlich ins Schlingern gekommen bin. Erneut ein Beleg dafür, daß man sich nach einer Fahrpause an gewisse Fahrsituationen erst wieder gewöhnen muß.

Mit 5,56 Liter auf 100 km hat meine PK den zweit höchsten Verbrauch bis dato eingefahren - und dies bei deutlich schlechteren Fahrleistungen, als noch im Januar und Februar. Darüber hinaus ist sie zum Teil auch sehr schlecht angesprungen. Wird Zeit, die Zündung zu überprüfen. 1,8 Liter Differenz beim Spritverbrauch auf 100 km sind kaum zu erklären.

Kaum sind die Fahrleistungen wieder besser, sinkt auch der Spritverbrauch - 4,04 Liter auf 100 km.

Zusammen mit den 70 km meiner ET4 hat das erste Quartal 2016 bisher lediglich 361 Vespa km gesehen - sollten ab April aber deutlich mehr werden.


April 2016

Km 21.773, der Grund des permanenten Abdrosselns ist offensichtlich gefunden. Zum einen steht der Zündzeitpunkt nicht exakt auf OT, zum anderen wird die Zündung beim Gasgeben, entgegen Erwartung, nicht verstellt. Der Pickup scheint kein entsprechendes Signal hierfür an die Zündung senden.

Auch die Ursache für den lauten Auspuffsound ist gefunden. der Krümmer am Zylinder ist undicht.

Da zum Austausch des Krümmers bei der PK 50 XL automatik elestart der gesamte Motor ausgebaut werden muß, werden Franz und ich die Reparatur der Zündung im gleichen Atemzug erledigen. Auch dafür muß der halbe Motor zerlegt werden. Wobei dieser Atemzug wohl einen ganzen Tag in Anspruch nehmen wird.

Beim Auffüllen des Getriebeöls ist aufgefallen, daß der Gummi, in dem der Bolzen und damit der hintere Stoßdämpfer am Motorgehäuse gelagert ist, in Richtung Motorgehäuse aus der Lagerbuchse gewandert ist. Wird ebenfalls beim Ausbau des Motors gerichtet.

Seit km 21.778 ist das Ende der Vespa Anhänger Aera an meiner PK 50 XL eingeläutet. Franz hat die ehedem zur zusätzlichen Sicherung an den Gepäckträger angeschweißte Anhängerkupplung per Flex wieder demontiert. Der Grund hierfür ist, daß ich meinen Vespa Anhänger während der letzten Jahre kaum noch benutzt habe und er seit kurzem in Josef´s Vespa Museum als Dauerleihgabe steht. 

Als Ersatz ist nun ein originales, zeitgenössisches Vespa Top Case in absolutem Topzustand, passend für die Vespa PK, montiert. Danke Franz.

Übrigens, km-Stand 21.800 ist fast erreicht und damit sind bis auf 85 km fast genau 9.000 km seit der Wiederbelebung meiner PK 50 XL automatik elestart durch Franz am 29.12.2011 gemeinsam gerollert.

Seit km 21.843 ist keine Bremswirkung am Hinterrad mehr vorhanden. Offenbar ist die hintere Bremse wieder verölt. Ob es mit dem Auffüllen des Getriebeöls zusammenhängt, wird erst die Demontage der hinteren Bremstrommel zeigen. Der zuständige Simmerring scheint nicht ganz dicht zu halten.

Nichts desto trotz sind die ersten 9.000 km gemeinsam gerollert :-).


Juli 2016

Das Fahren ohne ordentlich funktionierende Hinterradbremse ist, gelinde ausgedrückt, doch sehr gewöhnungsbedürftig.

Dennoch stehen inzwischen die ersten 22.000 km auf dem Tacho.


Oktober / November / Dezember 2016

Die 22.222 km am 05.10. 16 gilt es einfach fest zu halten :-).

Bei km 22.327 habe ich vorsorglich 100 ml Motul 100 2 Taktöl nachgefüllt. Warum nicht ganz vollgefüllt? Demnächst steht noch die komplette Motorrevision meiner PK an, bei der dann auch der 2-Takt-Öltank ausgebaut werden wird, was mit vollem Öltank nicht so einfach ist.

Vor kurzem noch über die absolvierten 22.222 km gefreut, schaltet meine PK seit km 22.380 beim Abbremsen nicht mehr in den ersten Gang und kuppelt folglich bei Stillstand nicht mehr aus.

Es wird Zeit für die Revision des gesamten Antriebs meiner PK. Die Rollen der Variomatik dürften nach 1½ Jahren und gut 1.700 km allerdings noch nicht verschlissen sein. Eventuell verhärtet das Fett, mit dem die Rollen montiert wurden, bei niedrigen Temperaturen derart, daß die Rollen in der Kulisse nicht mehr in die Ausgangslage zurück rollen, was zu dem negativen Schaltverhalten führt.

Was auch immer es ist, wird sich vielleicht erst in der nächsten Saison zeigen. Mit lediglich 1.127 km mehr auf dem Tacho geht es in die vorläufige Winterpause. Wie immer ist das erste Streusalz für mich der Anlaß dazu.

Im kalten Zustand schaltet die Variomatik meine PK 50 inzwischen nicht mehr runter. Erst wenn meine Vespa etwas warm gefahren ist, funktioniert sie automatische Schaltung wieder leidlich. Dafür brüllt es laut aus dem gerissenen Krümmer. Inzwischen derart laut, daß Fahren kaum noch ratsam erscheint. Darüber hinaus wird die rechte Seitenhaube, durch die Absage, zur Sitzbank hin fühlbar warm. Dies erscheint mir durch die Nähe zum Benzintank auch nicht wirklich ideal.

In Anbetracht des aktuellen technischen Zustandes scheiden weitere Fahrten mit meiner PK in diesem Jahr sowie zum Wintertreffen wohl aus. Während der Winterfahrpause wird die Batterie im Abstand von 6-8 Wochen für jeweils einen Tag ans Batterieladegerät gehängt. Das Auffüllen der Batteriezellen mit destilliertem Wasser war in diesem Jahr nicht notwendig.


Februar / März 2017

Das neue schwarze Versicherunsgkennzeichen für die neue Saison ab 1. März ist gekauft - wie immer bei der HUK Coburg. Jetzt kann der Frühlingsanfang kommen.

Die geladene Batterie eingebaut und auf den 2. Versuch ist meine PK 50 XL, trotz Riß im Krümmer,  angesprungen. Entsprechend laut hat sie den hoffentlichen Saisonstart eingeläutet.

Das neue schwarze Versicherungskennzeichen ist montiert. Nun noch die große Revision und dann kann es, hoffentlich ohne Streusalz, losgehen.


Mai 2017

Im Mai wollten Franz und ich die Revision meiner PK in Angriff nehmen. Der Countdown läuft, aber es wird wohl erst im August soweit sein.


August 2017

Die Batterie zumindest ist nach der bereits dritten Erhaltungsladung während der langen Standzeit bereit zum Einbau. In manchen Situationen geht mir meine kleine PK 50 schon ab - trotz ihrer größeren Vespa Geschwister.


September 2017

Leider habe ich meine PK in diesem Jahr noch nicht auf die Straße gebracht.


Oktober 2017

Meine PK ist ihre ersten 22 km in diesem Jahr gerollert. Bis dahin war es aber ein gutes Stück Arbeit und vor allem das handwerkliche Geschick von Franz, der meine XL automatik wieder auf die Straße gebracht hat. Ohne die Schlosserkünste von Franz wäre recht schnell Schluß gewesen.

Aber der Reihe nach.

Entgegen der Vermutung war nicht der Krümmer gerissen, der Auspuff aber dennoch undicht. Zum einen hat sich die Verschraubung des Krümmers vom Zylinder gelockert, zum anderen hat sich die Verschraubung des Auspuff vom Krümmer gelöst. Bei der letzten Nachschau war davon nichts zu merken. Das meine PK 50 trotz dieses Schadensbildes noch gelaufen ist, ist verwunderlich.

Leider hat sich eine der beiden Schrauben (Auspuff - Krümmer) nicht mehr öffnen lassen, sondern lediglich mitgedreht. Deshalb konnte der Auspuff nur durch das Ablassen des Motors und anschließender Demontage des Krümmers vom Zylinder demontiert werden. Diese wiederum wurde dadurch erschwert, daß sich zwei der Schrauben, die den Metallrahmen hinter der Variomatik am Motorgehäuse fixieren, nur durch Aufbohren lösen und entfernen ließen. Unnötig zu erwähnen, daß anschließend neue Gewinde in das Motorgehäuse geschnitten werden mußten.

Dagegen war die Demontage der Variomatik, der Kupplung und des Vergasers, einschließlich des Lösens des Gaszuges, fast schon ein Kinderspiel - zumindest wenn ein Profi wie Franz Hand anlegt.

Die Variomatikrollen, die Franz aus Aluminium hat fertigen lassen, waren noch gut in Schuß. Leider trifft dies auf die Kupplung nicht zu. Bei dieser hat sich ein Haltebolzen eines der Kupplungsbacken gelöst und konnte nicht wieder befestigt werden. Dies ist der Grund dafür, daß meine PK seit geraumer Zeit mit einer rupfender bzw. rutschender Kupplung anfährt. Wenn sich in dem Fundus meiner beiden Ersatz- / Teilemotoren keine brauchbare und funktionsfähige Kupplung befindet, dann hat sich das Rollern mit meiner PK in naher Zukunft erledigt.

Nicht zum ersten mal hat der Simmerring der Hinterachswelle seine Funktion nicht erfüllt, sondern Getriebeöl in die Bremstrommel laufen lassen. Das dadurch die Bremswirkung der Hinterradbremse gleich null war versteht sich von selbst - bei einem total veröltem Bremsbelag der Trommelbremse.

Im Vergleich zu all diesen Mängel war die verschobene Gummibuchse in der Aufnahme des hinteren Federbeins am Motorgehäuse recht rasch wieder gerichtet.

Mit neuem Auspuff (der alte wird sandgestrahlt und neulackiert) und neu eingestellter Zündung (allein hierfür wäre die Demontage der Variomatik nötig gewesen) ist meine PX 50 XL automatik elestart seit km 22.574 wieder auf der Straße. Wie lange noch hängt aber nicht zuletzt von einer fuktionsfähigen Kupplung ab.

Das zur Zeit beim Abbiegen Handzeichen angesagt sind, ist dem defekten Blinkerrelais zu verdanken.

Wie sich die ganzen Reparaturarbeiten auf die Fahrleistungen und den Spritverbrauch auswirken, werden die nächsten Fahrten zeigen.

Der Ölverbrauch hält sich mit 700 ml auf 1.579 km in erfreulich geringem Rahmen. Zuletzt habe ich bei km 22.574 den Öltank mit 600 ml Motul 100 2 Taktöl randvoll gefüllt.

Während der letzten 10 Monate Standzeit sind gut 2 Liter Benzin aus dem Tank verdunstet und die Reifen haben etwa 1 bar Luftdruck verloren.

Der Benzinverbrauch hat sich mit 4,27 Liter auf 100 km leider nicht reduziert. Meine PK XL erreicht aktuell um die 50 km/h, vorausgesetzt ich bleibe hart am Gas. Die Kupplung rutscht beim Anfahren stark durch - kein schönes Fahrgefühl, auch wenn sich meine automatik nicht mehr selbst abdrosselt. Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, meine Vespa in das Museum von Josef zu stellen.

Mit km 22.720 ist die Zeit des Handzeichengebens wieder vorbei. Der Einbau des neuen Blinkerrelais war auf Grund der Enge zwar etwas fummelig und hat auch nur nach Ausbau der Batterie und des Reserverades nebst Halter geklappt, funktioniert aber prima - das Relais.


November 2017

Die Freude über die funktionierenden Blinker hat leider nur kurz gehalten. Bei km 22.750 Totalausfall. Die Überprüfung hat einen losen Sicherungsdeckel erbracht und eine äußerlich unversehrte Sicherung. Nach etwas Fummelei mit der Sicherung sowie Prüfung der Kontakte am Blinkerrelais funktionieren die Blinker wieder. Was die Ausfallursache war - ?!

Obwohl erst spät in die Saison gestartet, macht meine überholte PK mächtig Spaß. Eine zwischenzeitlich gefahrene Suzuki Bandit 1200 vermochte nicht mal ansatzweise, derart viel Spaß zu bereiten.

Wenn sich bis zu unserer Ausfahrt für die ganz Harten das Wetter nicht nochmal ändert, dann hat der erste Schneefall meine Vespa Saison beendet.


Januar 2018

Kaum eingebaut, habe ich die Batterie meiner PK 50 XL zur Erhaltungsladung während der Winterpause wieder ausgebaut und ans Lageräte gehängt. Die Zellen sind noch bis zum Maximum mit Säure gefüllt.


Februar 2018

Das neue Versicherungskennzeichen ist gekauft. Jetzt weg mit dem Salz von den Straßen und auf in die neue Saison. Zum Wintertreffen mit der Vespa klappt leider nicht. Dafür liegt, wie auf Bestellung, Schnee - wie passend für ein Wintertreffen.


März 2018

Der Winter hält sich nach wie vor hartnäckig, genau wie meine Grippe. Deshalb ist das neue blaue Versicherungskennzeichnen noch nicht an meine Fuffis geschraubt.

Mit etwas Glück sind beide Malaisen bald überstanden und es kann anschließend in die neue Vespa Saison gehen.

Nach etwas mehr als vier Monaten Winterpause die Batterie eingebaut und ohne Probleme gestartet. Es sind anschließend zwar nur vier km geworden, aber damit ist die neue Saison eröffnet.


April 2018

Kurzfristig kein Hochschalten in die zweite Fahrstufe und keine Gasannahme. Sattdessen ist der Motor beim Gasgeben fast ausgegangen. Bestenfalls hat sich kurzfristig nur eine der Variorollen verhakt. Hoffe, es kündigt sich kein größerer Defekt und damit das motor-/ getriebetechnische Ende meiner PK an.

Durch die Vibrationen des Motors hat sich nach nur 350 km bei km 22.920 die Verschraubung des Auspuff am Krümmer gelöst. Ist ein bekanntes Problem bei der PK automatik und mit dem richtigen Werkzeug (Ratsche mit Verlängerung, Kardangelenk und 10er Nuß) recht schnell repariert. Hierzu muß nur das Reserverad und die Batteriehalterung samt Batterie ausgebaut werden (13er Nuß). Allerdings ist die Reparatur lästig, weil regelmäßig anstehend und bis zum Festziehen der Muttern (Vorsicht: nicht überdrehen) entwickelt der kleine 50 ccm Motor einen infernalen Lärm.

Entweder hat sich zusätzlich die Verschraubung des Krümmers am Zylinder gelockert, oder meine Reparatur hat nur 10 km gehalten. Wie gesagt, es nervt :-(


Oktober 2018

Die Überführungsfahrt von der bisherigen in die neue Garage zu ihren Geschwistern war, zumindest zu Beginn, ein Genuß. Es sitzt und fährt sich einfach gut auf meiner PK 50 XL.

Nach dem Tankstopp und zunehmender Motor- sowie Auspufftemperatur hat dieser laut brüllend auf seine defekte Dichtung aufmerksam gemacht. Die neuen Nachbarn wußten zumindest, daß ich zu Haus angekommen war.

Ausgerechnet die leistungsschwächste meiner Vespa macht aktuell den größten Krawall.


Februar / März 2019

Das neue grüne Versicherungskennzeichen wartet auf seine Montage am 1. März, meine PK 50 XL AE auf ihre Auspuffreparatur und ich auf den hoffentlich baldigen Frühlingsbeginn ohne das ganze Streusalz auf den Straßen.

Das neue Kennzeichen ist montiert - das Warten dauert an.

Muß mir zeitnah die Zeit für die Auspuffreparatur versuchen zu nehmen. Sonst wird es in dieser Saison wieder nichts mit dem Rollern mit meiner PK 50 XL.

Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, sie in das Museum vom Josef zu stellen, zumal die Kupplung rupft und ausgetauscht werden müsste - vorausgesetzt ich habe das notwendige Ersatzteil.


Juli 2019

Mit der Reparatur und der Wiederinbetriebnahme wird es, aus zeitlichen Gründen, leider erst im Herbst klappen - Hauptsache gut versichert ;-).


März 2020

Auch wenn Sie noch immer mit defektem Krümmer in der Garage steht, ist erstmal Batterie-pflege angesagt. Ein neues Versicherungskennzeichen kommt aber erst ran, wenn meine PK 50 XL Automatik Elestart repariert und wieder fahrbereit ist.

Der Reifenluftdruck ist geprüft, morgen kommt der Akku ans Ladegerät. Alles andere wird sich ergeben. Hauptsache gesund bleiben.


April 2020

Super Wetter zum Vespa Fahren - eigentlich. Allerdings geht der Schutz unser aller Gesundheit vor - im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Corona Virus Pandemie. Macht alle mit - am Ende werden wir es schaffen und später im Jahr die Vespa Saison umso mehr genießen.


Juli 2020

Es wird Zeit, die Batterie einmal wieder ans Ladegerät zu hängen.





Das zweite Leben meiner PK Automatik sowie sämtliche Modifikationen, Reparaturen und Wartungen verdanke ich Franz www.vespa-prima.de, aus dessen Quellen auch einige sehr seltene Ersatzteile stammen.

 



Letzte Aktualisierung: 29.06.2020 - Vespa roll!

 



vespa-coburg.de | alexander.luthardt@web.de