Idee zu Vespa-Coburg
Vespa
Ape & Vespa 400
Blechroller
Anhänger & Beiwagen
Wissenswertes
Literatur & Kleidung
Menschen & Kontakte
Termine & News
Bilder Vespa & Co.
Vespa Buch
Gästebuch
Sonst. & Impressum


 

Literatur



Zeitschriften, Magazine und Kataloge mit und über Roller und Vespa


Der große Mythos Vespa

oder auch "Das Mythos Vespa" wie die deutsche Ausgabe des italienischen Magazins heißt, ist nicht nur fachlich und inhaltlich sowie qualitativ sehr hochwertig, sondern auch wegen der direkten Übersetzung aus den Italienischen sehr charmant und liebenswert, weil teilweise etwas "daneben" - die Übersetzung.

Tolle Reportagen und Bilder über (seltene) historische Vespa, deren Restauration und Geschichte sowie über Menschen rund um Vespa und Ape.

Herausgegeben von Roberto Ferri, erschienen im Mailänder Verlag Cigra 2003 s.r.l. www.cigra.it. Leider ist der deutsche Vertriebspartner nicht in der Lage, frühere Ausgaben des Magazins zu beschaffen. - Sollte über den Verlag aber möglich sein info@cigra.it.

Für mich ein "Muß" für Vespa Liebhaber.

Kaum auf dem Markt erschienen, wurde das deutschsprachige Magazin mit Ausgabe 4/2015 wieder eingestellt :-(.


Zweirad

 

Zweirad www.zweirad-online.de, die Heimatzeitung der fränkischen Biker erscheint monatlich und ist kostenlos bei Tankstellen oder auch Zweiradhändlern erhältlich. Neben den Rubriken Insider und News gibt es Fahrberichte und einen Motorradmarkt. Obwohl der Schwerpunkt auf Motorrädern liegt und Roller so gut wie keine Berücksichtigung finden, ist Zweirad auch für Rollerfahrer interessant. Online gibt es z.B. eine Übersicht über Zweirad Clubs, Vereine und Interessensgemeinschaften in Franken. Auch kann man einen Newsletter online beziehen. Gut finde ich die Rubrik "Unfallakte" .


COACH Besser Fahren

Die Zeitschrift Motorrad www.motorradonline.de widmet sich in ihrer 2011 erschienen Sonderpublikation COACH Besser Fahren vielen sicherheitsrelevanten Themen rund um das Motorrad- und Rollerfahren. Von der Fahrdynamik beim Kurvenfahren, dem Bremsen oder Ausweichen von Hindernissen über das Thema Haftung vom Reifen auf verschiedenen Fahrbahnbelägen bis hin zu Schutzkleidung für und Fitness des Fahrers. Die 2012er Ausgabe von COACH Besser Fahren führt diese Themen konsequent fort, ergänzt u.a. durch einen Helm, Kombi und Tourenreifentest. 


Scooter & Sport

 

Aus dem Angebot von Zeitschriften und Magazinen zum Thema Roller bin ich bei dem Rollermagazin Scooter & Sport www.scooterundsport.de hängen geblieben, auch wenn in deren Tests, über Jahre hinweg, Vespa nicht immer gut oder gar sehr gut wegkommt. Scooter & Sport ist sehr übersichtlich, hat tolle Fotos, auch von Details sowie sehr ausführliche Tests mit mehr als nur Standardangaben. Die Tests sind unfangreich und aussagefähig. Die gemachten Angaben verläßlich und damit belastbar. Gut gefallen mir auch die Rubriken Technik, Service, Leserbriefe und Lesererfahrungen. Informativ finde ich die Übersicht an Ende des Magazins, die Auskunft darüber gibt, welche Themen in welcher Ausgabe erschienen sind. Im Webshop findet man u.a. die Möglichkeit, neben dem Abo-Service, auch alte Hefte und Kataloge sowie Kopien von Tests nicht mehr lieferbarer Ausgaben oder auch Ansteckpins verschiedenster Rollermodelle zu erhalten. Das Scooter Werkstatt-Handbuch, inzwischen in zweiter Auflage, ist ebenfalls hierüber zu beziehen. Die Lieferung erfolgt prompt nach Vorkasse. Scooter & Sport kommt aus Franken und wird, einschließlich sämtlicher Tests, von nur zwei Personen erstellt und publiziert. Scooter & Sport ist 2013 bereits seit 17 Jahren erfolgreich auf dem Markt und hat seit Oktober 2011 ein Online Forum freigeschaltet. Für mich ist Scooter & Sport die Nr. 1 unter der Roller Fachzeitschriften und -magazinen - ein prima Informations- und Nachschlagewerk sowie kurzweilige Fachlektüre.


Motoretta

Auch das Magazin Motoretta hat mir gut gefallen - vielleicht ein bißchen viel Werbung. Unter www.motoretta.de gibt es neben einem PDF- und Onlineshop auch eine E-Paper Funktion sowie News und einen Abo-Service. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Rollertests oder komplette Ausgaben auch alter Magazine bestellen zu können. Dies funktioniert übrigens sehr schnell und reibungslos und der dafür fällige Geldbetrag wird problemlos vom Konto abgebucht. Ein Bestell-Highlight sind  die Sonderausgaben 60 Jahre Vespa Nr. 1/2006, 65 Jahre Vespa Nr. 2/2011 sowie das Vespa Magazin Nr. 3/2012. Auch das breite Angebot von Bildbänden und Testkatalogen der jeweiligen Jahrgänge findet man im onlineshop unter Lesestoff, wie z.B. Deutsche Motorroller seit 1894, DKW - Die Geschichte einer Weltmarke, Vespa, das Rollerbuch, Leben im 2-Takt, Rollerjungs oder Vespa mi amore alle Motoroller seit 1946. Motoretta ist, nach eignem Bekunden, das älteste Rollermagazin auf dem deutschen Markt. Leider bedient sich Motoretta bei seinen Sonderausgaben und Katalogen zunehmend der Methode Kopieren und Einfügen, was nicht nur zu oftmals falschen technischen Daten und Werten führt, sondern auch einen sehr oberflächlichen Eindruck hinterläßt. Auch fehlt bei diesen, durch copy and pace lediglich neu zusammengestellten, aber bereits früher publizierten Artikeln, der inhaltliche Gegenwert für die teuer zu bezahlenden Sonderausgaben und Kataloge.


Kataloge

Leider widersprechen sich Scooter & Sport sowie Motoretta in ihren Publikationen, innerhalb ein und der selben Ausgabe in Bezug auf angegebene technische Daten teilweise selbst. Offenkundig wird dies besonders bei den jährlich erscheinenden Test Katalogen. Für jemanden, der sich ersthaft daran orientieren und eventuell eine Kaufentscheidung davon abhängig machen möchte, leider etwas verwirrend - welche Angaben stimmen denn nur?! Die Abgaben in den offiziellen Kundenunterlagen von Vespa können diesbezüglich auch keine Klärung herbeiführen und sind als Grundlage für eine Kaufentscheidung leider recht dürftig.

Einen sehr schönen Überblick über die Roller, die sich 2011 auf dem Markt tummeln, sind im Katalog Roller Spezial 2011 der Zeitschrift Motorrad www.motorradonline.de zu finden. Darüber hinaus findet sich dort auch eine Übersicht über die gängisten Rollerreifen und deren Hersteller. Der Höhepunkt für mich ist aber auf Seite 16 und 17 zu finden, Test & Technik der Vespa LX 125i.e. - natürlich in Orange Taormina 938/A - mein absoluter Traumroller - in dieser Farbe in Deutschland leider zur Zeit nicht mehr zu haben.

Mehr zum Thema Roller Kataloge ist im Kapitel Termine & News zu finden.


Roller Journal / Rollerfahrer Magazin

Das Roller Journal www.rollerjournal.at ist nicht ganz mein Fall. Die Tests sind wenig aussagefähig und beinhalten nur dürftige Informationen. Dafür mehr Show und Szene. Schön sind die Reiseberichte. Auch das Rollerfahrer Magazin www.rollerfahrer-magazin.de trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Die Tests sind zwar besser als im Roller Journal, dafür leider zu wenige. Schwerpunkt: Szene und Sport. Beide sprechen eher ein anderes Klientel an. Nachdem das Rollerfahrer Magazin schon länger vom Markt verschwunden ist, wurde Ende 2014 auch das Roller Journal eingestellt.


Scooterzine

Als "quasi" Nachfolger des Roller Journals gibt es seit 2015 Scooterzine, das Motorrollermagazin, www.scooterzine.at. Der inzwischen aufgerufene Preis rechtfertigt den Inhalt, der sehr an das Vorgängermagazin erinnert, kaum noch. Dafür fehlt es den Testberichten an fachlicher Qualität und Aussagekraft. Es wirkt alles etwas "dünn". Die Produktvorstellungen klingen wie Werbetexte der Hersteller, ohne jegliche redaktionelle Bearbeitung - in diesem Punkt rausgeworfenes Geld. Dennoch erwerbe ich hie und da ein Exemplar, um dessen Qualität, welche sich durchaus gebessert hat, auf den Zahn zu fühlen.


Die Wespe

 

 

Von den Machern des Rad ab Magazin´s, welches in der Ape-Szene bekannt ist, gibt es seit 2014 das Magazin die Wespe www.die-wespe-magazin.de. Leider waren die Beiträge in den ersten beiden Ausgaben fachlich wenig fundiert und kaum aussagefähig, so daß der aufgerufene Preis plus Versand den gelieferten Gegenwert nicht rechtfertigte. Dennoch habe ich mit 3 Jahren Abstand ein Abo sowie die bisher erschienen Ausgaben 3-14 bestellt - ebenso den Vespa Kalender 2018. Ob es sich gelohnt hat, erfahrt Ihr in Kürze hier. Und hat es sich gelohnt? Das kommt ganz auf den Standpunkt an. In der trüben, Vespa losen Zeit ist es eine durchaus willkommene Abwechslung. Es schreiben u.a. Vespa Fahrer für Vespa Fahrer und dementsprechend schwankt die Qualität der Artikel - nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf Sprache und Grammatik muß man z.T. deutliche Abstriche in Kauf nehmen. Offensichtlich geht alles ungefiltert und ohne Korrektur in den Druck. Schade, denn dadurch leidet der Lesegenuß massiv. Die Abwicklung meiner Bestellung lief problemlos über www.die-wespe-magazin.de sowie über den persönlichen Kontakt via vespaforum.de. Auch die spezielle "Wespenleser" Tasche, wenn auch relativ klein und damit eher als Damentasche geeignet, gefällt mir. Der Wespe Kalender ist vom Format her auch kleiner, als gewohnt, dafür mit guten Aufnahmen auf hochwertigem Papier.


Kradblatt (ehedem bma Magazin)

 

Immer wieder lesenswert ist auch das Norddeutsche Motorrad Magazin Kradblatt. Neben meist fundierten Test- und Erfahrungsberichten von Motorradfahrern für Motorradfahrer gibt es ein Archiv http://www.kradblatt.de/2013-11-02-09-27-53/fahrberichte/82-piaggio--vespa in dem unter anderem auch ein sehr schöner Artikel die Vespa ET4 125 betreffend http://www.kradblatt.de/2013-11-02-09-27-53/fahrberichte/82-piaggio--vespa/398-vespa-et-4 zu finden ist. Siehe hierzu auch Kapitel Vespa / ET4 125 M04 - Juni 2012.


Bezugsquellen

Ein umfangreiches Sortiment an Zeitschriften und Magazinen u.a. zum Thema Roller bietet die Bahnhofsbuchhandlung www.lesen-mit-ludwig.de in Coburg.

Eine schöne und ergiebige Quelle für alte (Test-) Berichte nicht nur über Vespa ist unter www.motorradtest-versand.de zu finden. Habe dort u.a. einen Vergleichstest mit meiner Vespa PK 50 XL Automatik Elestart aus dem Jahr 1989 gefunden.

Im Webshop auf www.sip-scootershop.com findet man unter Alle - Allgemeines & Accessories ein großes Angebot an Technik-, Werkstatt- und Handbüchern sowie Reparatur- und Bedienungsanleitungen speziell für Vespa Modelle. Das Buch Vespa Die offizielle Chronik 1946 bis heute ist ebenfalls dort zu finden. Leider wird dies, trotz Vorbestellung und bereits erfolgter Konto Abbuchung, nicht ausgeliefert.

Der Katalog Vespa Bekleidung & Merchandise - herausgegeben von Piaggio Deutschland - ist bei jeden autorisierten Vespa Händler erhältlich. Allerdings gibt es in diesem Katalog nicht alles, was es an Vespa Accessories auf dem Markt bzw. im Netz gibt.


Vespina

 

Für alle, die sich über das Club- und Vereinsleben rund um Vespa informieren möchten, bietet der Vespa Club von Deutschland e.V. unter www.vcvd.de ein Abo der Clubzeitschrift Vespina an. Die Bestellung läuft problemlos und mit der Übersendung des ersten Exemplars erhält man einen netten, persönlichen Brief, aus dem hervorgeht, dass Vespa Fahrer per Du sind - mir soll´s recht sein - sowie eine Liste von Vespa Clubs in der Umgebung seines jeweiligen Wohnortes. Auch der Vespina Aufkleber, dem Vespa Schriftzug nachempfunden, ist ein schönes Willkommensgeschenk.


Vespa Tip

Die offizielle Zeitschrift des Vespa Club von Deutschland der Jahre 1955 bis 1962 Vespa Tip ist als Repro beim VCVD www.vcvd.de erhältlich. Die ehedem 46 Ausgaben werden in fünf Sammelbänden auf den Markt gebracht wobei die Erstauflage des Sammelbandes auf 50 Exemplare begrenzt ist. Näheres ist unter http://www.vcvd.de/archiv/regelwerk/Newsletter_6-2013.pdf zu finden.

 


Vespa und Blechroller Bücher


Vespa & Co. Motorroller im Haus der Geschichte

Im Online Shop der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland www.hdg.de Bonn ist eine 64 seitige Publikation mit dem Titel Vespa & Co. Motorroller im Haus der Geschichte zu bestellen. Siehe auch Kapitel Blechroller.


Vespa mi´amore

Das Buch Vespa mi amore von Lutz-Ulrich Kubisch, erschienen im Motorbuchverlag www.motorbuch-verlag.de (ISBN 3-613-87099-1), kann ich inzwischen sehr empfehlen - siehe weiter unten. Allein nach dem ersten Durchblättern und Querlesen konnte ich Fehler in meinem Kapitel Blechroller korregieren. Der Autor beschreibt sehr ausführlich u.a. die Geschichte und Technik der Vespa Roller von 1946 bis in die 1990er Jahre. Auch die Ape, der Vespa 400 sowie andere Blechroller finden entsprechende Berüchsichtigung, einschließlich technischer Daten und Details sowie vieler sehenswerter Bilder.

Freudig habe ich die e-mail von Günther Uhlig aus Freiburg gelesen, der mir mitteilte, daß sich die" längst überfällige" Neuauflage von Vespa mi amore aktuell im Druck befindet und Anfang Dezember 2012 auf dem Markt erscheint. Bin richtig gespannt, da die bisherige Auflage mit den Anfängen der 1990er Jahren endet. Jetzt endlich auch mit LX, ET 4, GTS, etc.. Damit wird die erneut vor der Türe stehende Vespa lose Zeit etwas weniger trist :-) - Vespa mi amore ist ein absolutes Muß. Günther Uhlig hatte die reizvolle Aufgabe und Herausforderung, während des letzten Jahres nicht nur die Vespa Modellgeschichte seit den Anfängen der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zu ergänzen, sondern das gesamte Werk grundlegend zu überarbeiten. Das neue Vespa mi amore von Lutz-Ulrich Kubisch und Günther Uhlig (ISBN 978-3-613-03479-2) wird ebenfalls im Motorbuchverlag verlegt. Mehr über die überarbeitete Neuauflage demnächst hier.

Habe heute mein persönliches Exemplar des neuen Vespa mi´amore erhalten - lieber Günther herzlichen Dank für Deine persönliche Widmung und die dadurch zum Ausdruck gebrachte Anerkennung für vespa-coburg.de. War die Urfassung schon ein absolutes Muß, so ist die von Günther überarbeitete Neuauflage die nochmalige Steigerung dazu. Allein beim ersten Durchblättern wird klar, wer das neue Vespa mi´amore nicht hat, dem fehlt etwas - die Bibel, das Kultbuch für alle, die der Vespa Leidenschaft bereits frönen oder diese Leidenschaft und Begeisterung für Vespa erleben möchten.

Als ich es in der Ausgabe 3/2014 der Vespaina gelesen hatte, konnte ich es kaum glauben, aber es ist wahr. Wie mir Günther Uhlig per Mail mitgeteilt hat, hat er die Erfolgsgeschichte von Vespa mi´amore nach nicht einmal zwei Jahren fortgeschrieben. Unter (ISBN 978-3-613-03700-7) ist das neue Vespa m´amore im Buchhandel erhältlich. Günter hat nicht nur die Modellgeschichte bis ins Jahr 2014 fortgeschrieben, sondern auch die Kapitel Geburt der Vespa und Vespa im Ausland grundlegend überarbeitet, mit neuen Bildern versehen und Fehler ausgemerzt. Darüber hinaus hat er einige technische Grundzüge zum Unterschied zwischen Zwei- und Viertaktmotor sowie die Arbeitsweise der stufenlosen Getriebeautomatik ergänzt. Ich freue mich auf die Lektüre des überarbeiteten Vespa mi´amore - so mir unsere vier Wochen alten Zwillinge sowie deren zwei ältere Geschwister hierzu die nötige Zeit lassen :-)

Habe gestern mein persönliches Exemplar des neuesten Vespa mi´amore mit einer persönlichen Widmung von Günther Uhlig erhalten. Ein wirklich stattliches Werk. Lieber Günther ich wünsche auch Dir eine weiterhin wunderbare Zeit auf und mit der Vespa - danke Dir.


Vespa - Die Geschichte des Kultklassikers im Bild

Da Vorfreude bekannter Maßen zu einer der größten Freuden gehört, freue ich mich besonders auf das neue Buch von Günther Uhlig, welches Ende März 2014 auf den Markt kommt. "Vespa - Die Geschichte des Kultklasikers im Bild" (ISBN 978-3-613-03672-7). Zu beziehen über www.motorbuch-versand.de unter der Bestellnummer 03672.

Ein wunderbares Buch, welches ich heute mit persönlicher Widmung vom Autor per Post erhalten habe - danke Günther.

Bereits beim ersten Durchblättern, welches gut zwei Stunden in Anspruch genommen hat, habe ich mich ganz nah an wichtigen Entwicklungsschritten der Vespa Geschichte gefühlt. Illustriert durch einmalige Vespa Pretiosen aus zum Teil privaten Sammlungen namhafter Vespa Liebhaber, ist Günther Uhlig ein wunderbares Vespa Buch gelungen, welches bis dato einfach gefehlt hat. Ein Muß für jeden, der Vespa richtig lebt und liebt oder dies in Zukunft gerne tun möchte.


Piaggio Ape - Die fleißige Schwester der Vespa

Das neueste Werk von Günther Uhlig. Und das weltweit erste Buch, daß die Erfolgsgeschichte der Ape - von deren Anfängen bis zur Gegenwart - erzählt. Erschienen, wie immer, im Motorbuchverlag (ISBN 978-3-613-03801-1).


Typenkompass Vespa Alle Motorroller seit 1946

Eine schöne Übersicht - auch für den schnellen Überblick - bietet der Vespa Typenkpmpass von Thilo Kozik und Norbert Meiszies, erschienen im Motorbuch Verlag (ISBN 978-3-613-03284-2). Aber nicht nur alle Vespa Typen von 1946 bis 2011 sind zu finden, sondern auch Wissenswertes rund um Vespa.

Leider haben die beiden Autoren - ähnlich wie bei der Motoretta - nicht in allen Punkten ordentlich recherchiert oder sauber gearbeitet. So haben sie z.B. sowohl der ET 125 mit Urmotor, als auch der ET 4 125 mit Leadermotor das Typkürzel M19200 zugeordnet, welches bekannter Maßen zur ET 5 150 mit Leadermotor gehört. Richtig wäre für den 125er Urmotor M04000, für den 125er Leader M19000.

In Bezug auf die korrekte Zuordnung von Serien- und Fahrzeugidentifikationsnummern bleibt Vespa mi´amore die Referenz.


Praxisratgeber Klasikerkauf Vespa

Der Praxisratgeber Klassikerkauf Vespa (ISBN 978-3-86852-491-8) von Mark Praxton, erschienen im Heel Verlag, gibt Tips zum Kauf klassischer Vespa Zweitaktmodelle der Baujahre 1960 bis 2008. Ein kompakter Ratgeber nicht nur für Neulinge. Zu finden unter http://www.heel-verlag.de/Praxisratgeber+Klassikerkauf+Vespa,i4.htm.

 

Leben im 2-Takt

Das Buch Leben im 2-Takt von Dirk Böhm erschienen im Motoretta Verlag www.motoretta.de (ISBN 978-3-9810905-0-5) ist ein amüsantes Buch. Zum Teil zwar etwas überdreht und überzeichnet, aber sehr hintergründig - poetisch eben. Alles in allem sehr kurzweilig. Macht Spaß zu lesen. Beileid an die BH. - Vielleicht sollte ich auch ein Buch schreiben.

 

Vespa - Was für ein Leben!

Geschichten von Leidenschaft, Liebe und Lötkolben erzählt das Buch Vespa - Was für ein Leben! (ISBN 978-3-200-02267-6) von Dr. Guido Schwarz, der bereits mehrfach für das Motoretta Magazin www.motoretta.de geschrieben hat. Direkt zu beziehen beim Autor unter www.guidoschwarz.at. Funktioniert ganz prima per Vorauskasse mit Binnenüberweisung. Freue mich auf die Lektüre des Buches. - Lieber Guido herzlichen Dank für Deine persönliche Widmung und Deine Wünsche zum Erfolg meines eigenen Vespa Buches. Meine Bewertung nach der Lektüre: Eine neue, ganz andere Herangehens- und Sichtweise an/auf das Thema Vespa. Akademisch tiefgründig, intellektuell herausfordernd, einfach interessant. Vielschichtig analytisch und in seinen Schlußfolgerungen und Thesen zugleich provokant sowie logisch und technisch fundiert. Mit viel Liebe zu und Verständnis für Vespa und die sie fahrenden, sie liebenden Menschen geschrieben. Viele von uns können sich, mit einem Augenzwinkern, hier wieder erkennen. Nicht, daß Vespa Fahrer etwas Besonders sind, aber eigenartig sind wir schon. Absolut lesenswert und dies nicht nur einmal. Eine weitere Inspiration für mein eigenes Vespa Buch. Aus gut unterrichteten Kreisen habe ich erfahren, daß wir uns bald auf eine neues Werk von Guido freuen dürfen.


Vespa - Geschichten von Wien bis Rom

Das zweite Vespa Buch von Dr. Guido Schwarz (ISBN 978-3-200-02874-6). Wieder direkt unter www.guidoschwarz.at beim Autor zu bestellen. Kostet, einschließlich Versand nach Deutschland, 18,-- € und ist damit nicht teurer geworden. Freue mich auf die Lektüre und werde anschließend wieder meinen Senf dazu geben.

 

... und dann kaufe ich mir eine Vespa und fahre damit nach Italien

von Pivo Deinert (ISBN 978-3-8495-4354-9) erschienen am 13.05.2013 im Verlag tredition. Ein liebenswert geschriebenes Buch, von einem der auszog, Familie und Vespa - also das Schönste, was es auf der Welt gibt - unter einen Hut zu bringen. Kommt mir irgendwie bekannt vor ;-).

 

Ragazza motorizzata

Obwohl es sich um einen Piaggio Zip (halbe Vespa) handelt, mit dem Nati Rasch um ganz Italien rollert, ist ihr Reisebericht dieser 14 wöchigen Tour über 8.800 km mit einem 50er auch für gestandene Vespa Fahrer lesenswert - zumindest nach den ersten Seiten. Mehr dazu, wenn ich das Buch, welches im Reiseliteratur Verlag Hamburg (ISBN 978-3-944-365-688) erschienen ist, durchlesen habe. Auf jeden Fall eine gelungene Ost-West-Integration einer ehemaligen Schwalbefahrerin ;-).

 

Auf der Vespa von Rom nach Saigon

ein Klassiker von Giorgio Bettinelli (+ 2008), der erstmals auf deutsch erschienen ist. Monsenstein & Vannerdat (ISBN 978-3-942153-28-7). Ein in Teilen schonungslos offenes und von gewissen männlichen Gelüsten getriebenes, alles in allem aber ein faszinierendes Vespa Reise Buch. Neben Kulturellem sowie Zeitgeschehen anno 1992 kommt eine gewisse Lebensphilosophie und vor allem die Sehnsucht nach dem Reisen mit der Vespa zum Tragen.


Auf der Vespa durch die USA

Drei Jungs mittleren Alters rollern mit ihren Vespa PX 200 ab 1. Mai 2014 (60 Tage lang) von Los Angeles gut 9.000 km durch die USA nach New York. Mehr demnächst hier - soll ab 16. April 2015 im Buchhandel erhältlich sein, erscheint bei Delius Klasing (ISBN 978-3-667-101-792) . Mehr über die drei Jungs aus Deutschland ist unter http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/vespa-tour-durch-die-usa-von-der-westkueste-zur-ostkueste-a-1026333.html zu finden. Das ganze Projekt scheint aber von vorn herein mehr aus kommerziellen Gründen, denn aus Passion für Vespa entstanden zu sein. Dies läßt zumindest der Werbefilm unter https://www.youtube.com/watch?v=ejK53el4upU vermuten.


Vesparicana - Mit der Vespa von Alaska nach Feuerland

Ganz im Gegensatz hierzu ist das Buch und die Reise von Alexander Eischeid zu sehen. Da hat sich ein Enthusiast seinen Lebenstraum erfüllt und seine beiden Leidenschaften - Vespa und Reisen - miteinander kombiniert. Erschienen bei Bastei Lübbe (ISBN 978-3-7857-2594-8). Es wird mir Spaß machen es zu lesen. 71.000 Vespa km in 22 Monaten. Mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.


Vespa Die offizielle Chronik 1946 bis heute

Über das Buch Vespa Die offizielle Chronik 1946 bis heute von Giorgio Sarti hätte ich gerne zu einem früheren Zeitpunkt etwas geschreiben, da es für das Frühjahr 2011 in einer Neuauflage im Heel Verlag www.heel-verlag.de (ISBN 978-3-86852-384-3) angekündigt war. Sechs Monate nach Vorauszahlung wurde das Buch von Motoretta nun endlich Mitte September ausgeliefert.

Das Warten hat sich allerdings nur begrenzt gelohnt. Leider sind die Daten der Vespa der Jahrgänge 2000 und jünger zum Teil falsch und unvollständig. Dies läßt Zweifel aufkommen, ob die Daten der älteren Jahrgänge verläßlich sind. Eventuell liegt es daran, daß der Autor hauptsächlich für den italienischen Markt produzierte Vespa beschreibt. Deren technische Daten weichen, auf Grund unterschiedlicher Zulassungsvorschriften, wohl von den für den deutschen Markt gefertigten Vespa ab.  Dennoch, für eine offizielle Chronik zu dem veranschlagten Preis eine sehr schlechte Recherche. Auch sind die textlichen Beschreibungen für verschiedene Vespa vom Wortlaut her fast identisch und dadurch leider austauschbar. Hätte mir von dem Katalogteil des Buches mit sämtlichen Typen seit 1946 etwas mehr erwartet :-(  In dieser Hinsicht eindeutig besser und verläßlich ist das bereits oben beschriebene Buch Vespa mi amore.

Doch diese Herangehensweise an das Buch, es nur auf den Katalogteil mit den Vespatypen zu begrenzen, tut dem Buch und dem Autor unrecht. Denn das Buch ist, mit oben gemachten Einschränkungen, ein Muß für jeden Vespa Fan. Allein die schriftlichen Erinnerungen von Corradino D´Ascanio über sein Zusammentreffen mit Enrico Piaggio im Rahmen der Beauftragung zur Entwicklung der Vespa und die Grundüberlegungen des Ingenieurs zur Konstruktion der Vespa sind epochale Zeitdokumente und mehr als nur lesenswert.

Werde in den nächsten Tagen mehr über dieses Buch schreiben und diesbezüglich mein Kapitel Vespa ergänzen.


70 Jahre Rollerkult Vespa Ape & Co.

Erschienen im Heel Verlag (ISBN 978-3-95843-298-7) ist ein netter Überblick nicht nur über 70 Jahre Vespa, sondern auch über andere Zwei-, Drei- und Vierräder aus dem Piaggiokonzern. Leider hat der Autor Gerhard Siem entweder schlampig recherchiert oder einfach nur Falsches abgeschrieben. Derart viele Fehler in den angegebenen Details sind erschreckend. Ein einigermaßen engagiertes Lektorat hätte so Einiges herausfiltern können. Schade, Chance vertan.


Geliebte Vespa

Von Jan Boyd, erschienen im Komet Verlag (ISBN 978-3-86941-740-0). Mehr darüber demnächst hier.


Die Vespa von 1946 bis heute

Erschienen im Garant Verlag (ISBN 978-3-7359-0158-3). Mehr darüber demnächst hier.


Motorroller von A bis Z

Ebenfalls im Heel Verlag gibt es das Buch Motorroller von A bis Z (ISBN 978-3-89880-654-1). Die beiden Autoren Jean Goyard und Bernard Soler-Thèbes widmen sich, alphabetisch geordnet, mehr als 300 Herstellern von Motorrollern und Zweirädern, die so etwas sein wollten. Mehr über dieses Buch, zu einem späteren Zeitpunkt, im Kapitel Blechroller. Ein schönes Buch, gerade für Vespa Liebhaber, gibt es doch einen tollen Überblick über das Wettbewerbsumfeld von gestern. Ebenso das Buch Deutsche Motorroller seit 1894 - siehe oben. Darüber demnächst hier mehr.


Schrader-Typen-Chronik Die Motorroller der Wirtschaftswunderzeit 1948-1964

Eine wunderbare Ergänzung zu voran genanntem Buch ist die im Motorbuch Verlag erschienene Typen Chronik (ISBN 978-3-613-03193-7). Es werden alle in der Wirtschaftswunderzeit in Deutschland - West und Ost - produzierten Motorroller, einschließlich deren Vorläufer sowie Moped- und Mokickroller mit sehr schönen Bildern und guten Texten beschrieben.


Scooter Werkstatt-Handbuch

Das Scooter Werkstatt-Handbuch von Reinhold Wagner und Günter Wimme in Erstauflage (ISBN 3-9809171-0-X), seit kurzem in überarbeiteter und erweiterter Zweitauflage (ISBN 978-3-9809171-2-4) auf dem Markt, erschienen im gleichnamigen Verlag der beiden Autoren www.scooterundsport.de, beschreibt kurz und bündig die wesentlichsten Arbeiten rund um einen Automatik Roller. In bewährter Weise mit detaillierten Farbbildern Schritt für Schritt erklärt. Theortische weiß ich zwar jetzt, wie es geht, doch die praktische Umsetzung ist dann doch eine Sache für Profis, zumal bei Arbeiten an sicherheitsrelavanten Bauteilen wie Bremsen oder Gabeln. Kleinste Fehler können hier fatale Folgen haben. Dies betrifft auch Arbeiten an Motor, Antrieb und Getriebe. Die überarbeitete Zweitauflage (ISBN 978-3-9809171-2-4) ist nicht nur umfangreicher, sondern nochmals besser.


Vespa ET, LX, LXV, S - Automatik Roller - Alle luftgekühlten Zwei- und Viertakter ab 1996

Speziell für Vespa und damit um einiges ausführlicher ist das Buch Vespa ET, LX, LXV, S - Automatik-Roller - Alle luftgekühlten Zwei- und Viertakter ab 1996 - Technik, Wartung, Reparatur von Hans Jürgen Schneider erschienen im Schneider Text Verlag www.schneider-text.com (ISBN 978-3-7688-5787-1) zu beziehen unter www.delius-klasing.de. Neben der Modellgeschichte werden Technik, Wartung und Reparatur sämtlicher Baugruppen ausführlich beschrieben und mit vielen, hauptsächlich s/w Bildern sehr schön veranschaulicht. Abgerundet wird das ganze durch technische Daten, Wartungs- und Schaltpläne. Ein Buch für Vespa Liebhaber und Profischrauber.


Vespa GT, GTS, GTV - Automatik Roller - Alle Viertakter 125 bis 300 ccm seit 2003

Ebenfalls speziell für Vespa hat Hans Jürgen Schneider das Buch Vespa GT, GTS, GTV - Automatik-Roller - Alle Viertakter 125 bis 300 ccm seit 2003 (ISBN 978-3-7688-5797-0) in seinem Verlag www.schneider-text.com publiziert. Für Vespa Liebhaber und Profischrauber (siehe oben). Auch wenn man eine entsprechende Vespa nicht sein eigen nennt, absolut lesenswert.


(Klassische) Vespa Motorroller - Alle PK-, PX- und Cosa- Modelle seit 1970

Für Fahrer von Vespa PK-, PX- und Cosa- Modellen seit 1970 gibt es ebenfalls im Schneider Text Verlag www.schneider-text.com ein gleichlautendes Technik-, Wartungs- und Reparaturbuch (ISBN 978-0-9540437-4-2). Für Vespa Liebhaber und Profischrauber (siehe oben). Habe durch die Lektüre viel über die Funktionsweise meiner PK 50 XL Automatik Elestart sowie über andere klassische Vespa gelernt - absolut lesenswert. Am 21.01.2013 erscheint die 15. Auflage dieses Buches unter dem Titel Klasische Vespa Motorroller, Untertitel wie gehabt (ISBN 978-3-7688580-4-5) - freue mich schon darauf.

Die Vespa Bücher von Hans Jürgen Schneider - für mich ein must have für Vespa Fans, die sich auch gerne mit Ihrer Vespa auskennen möchten. Selbstkritisch bittet der Autor und Verleger um Hinweise auf Fehler in seinen Publikationen sowie um ergänzende Erfahrungen der Leser.

An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei Jürgen Schneider für die persönlichen Widmungen, mit denen er seine Bücher für mich versehen hat, bedanken. Siehe auch Kapitel Menschen & Kontakte.


Piaggio Sfera, SKR, NRG, Quartz, TPH und Zip seit 1990

Darüber hinaus bedient Hans Jürgen Schneider auch Fahrer von Piaggio Sfera, SKR, NRG, Quartz, TPH und Zip seit 1990 (ISBN 978-3-7688-5785-7). Im Delius Klasing www.delius-klasing.de gibt es von Phil Mather und Matthew Coombs für Fahrer von Piaggio Sfera, Typhon, Zip, Fly, Skipper, Hexagon, Liberty, NRG, B125, X8, X9 sowie Vespa ET, LX, LXV, S, GT, GTS und GTV ein Wartungs- und Reparaturbuch (ISBN 978-3-7688-5244-9), welches im Original den Titel "Haynes Service and Repair Manual" Piaggio/Vespa Scooters trägt.


Blechroller und Kleinwagen

Literatur zum Thema Blechroller ist im gleichnamigen Kapitel zu finden. Literatur zum Thema Kleinwagen der 1950er Jahre im Kapitel Ape & Vespa 400.

 

Die Welt war meine Strasse

Das Vespa Fahren literarisch bildet und auch Freudschaften begründet habe ich hier sowie an anderer Stelle bereits zum Ausdruck gebracht. Das man auf diesem Weg, auch wenn man sich persönlich nicht kennt, unverhofft zu Pretiosen kommt, durfte ich jüngst erfahren, als mir ein Mitglied aus dem Scooter & Sport Forum www.scooterundsport.de, der mich wohl zu Recht als Rollerfreak einordnet - so, wie Tommi www.schwappacher.de, der mich als Vespa Verrückter bezeichnet - per persönlicher Nachricht gefragt hat, ob ich Interesse an einem Buch aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hätte, indem es um eine Weltreise mit einem 50 ccm Roller der Firma Kreidler ginge. Klar hatte ich Interesse daran und hielt nur wenig später das Buch "Die Welt war meine Strasse" von Günter Markert als Geschenk in meinen Händen, welches ich regelrecht verschlungen habe. Danke hierfür.


101 Dinge, die ein Motorrad-Liebhaber wissen muss

Für alle Vespa und Rollerfahrer, die gerne über den Tellerrand hinaus schauen und sich auch für Mopeds interessieren, ist das Buch von Thilo Kozik (bekannt aus der Motoretta) eine absolute Empfehlung. Auf den Punkt und fundiert schreibt der Autor über alles, was in Bezug auf Motorräder interessant und wissenswert ist. Besonders die Historie der verschiedenen Motorradmarken gibt einen tollen Ein- und Überblick in/über die Thematik jenseits von Vespa und Blechroller. Erschienen im GeraMond Verlag (ISBN 9783862453979) macht es einfach nur Spaß, es zu lesen.

 


Vespa in Hörfunk und Fernsehen


Hommage an die Vespa

Eine Hommage an die Vespa im Hörfunk, genauer gesagt im Zündfunk des BR 2 (Bayern 2) ist unter http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/lieblingsklassiker-ciao-fruehling-ciao-vespa-100.html nach zu hören. Danke Barbara (Sunny LX).


Franken Krimis - zum Teil mit Vespa


Da sag noch einer, Vespa Fahren würde nicht bilden. Und dies nicht nur in (Vespa) fachlichher, sondern auch in kultureller Hinsicht. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Bücher zweier Autoren verweisen, die sich dem Franken Krimi verschrieben haben.

 

Helmut Vorndran

Zum einen Helmut Vorndran, den ich über unsere Interessensgemeinschaft Vespa Prima Franken www.vespa-prima.de kennengelernt habe. Seine inzwischen drei Frankenkrimis - Das Alabastergrab (ISBN 978-3-89705-642-8), Blutfeuer (ISBN 978-3-89705-728-9), Tot durch Franken (ISBN 978-3-89705-895-8) sind alle im emos Verlag www.emos-verlag.de erschienen und können u.a. bei Josef www.zumechtenitaliener.de erworben werden. Übrigens, Helmut ist begeisterter Fahrer eines MP 3 500. Die Bücher sind der absolute Hammer. Der aktuelle Franken Krimi von Helmut, erschienen im Frühjahr 2012, trägt den Titel Der Colibri-Effekt (ISBN 978-3-89705-953-5).

Inzwischen hat Helmut zwei weitere Werke geschrieben. Drei Eichen (ISBN 978-3-95451-123-5) erschienen im emos Verlag. Hier hatte ich die Freude mich beratend einbringen und Korrektur lesen zu dürfen. Über das zweite neue Werk demnächst hier mehr. - Wird demnächst aktualisiert.

 

Volker Backert

Zum anderen Volker Backert, einer meiner Ehemaligen Kollegen, dessen Erstlingswerk - Das Haus vom Nikolaus (ISBN 978-3-89705-740-1) - ich bei meiner Suche nach Franken Krimis per Zufall entdeckt habe. Nicht nur für Coburger alsolut lesenswert. Übrigens sein zweiter Franken Krimi soll im August 2012 erscheinen. Ist er auch und zwar unter dem Titel Todesfessel (ISBN 978-3-95451-019-1). Absolut spannend mit sehr viel Coburger Lokalkolorit.

Über sein neuestes Werk hier demnächst mehr.

An dieser Stelle mein herzlicher Dank an beide Autoren für die persönlichen Widmungen meiner Exemplare ihrer Werke.

 



Kleidung


Über die Bedeutung und Notwendigkeit von Motorradschutzbekleidung steht bereits etwas im Kapitel Wissenswertes. Darüber hinaus kann ich an dieser Stelle noch einmal die Seite www.motorroller-info.de empfehlen. Dort ist alles Erdenkliche, auch rund um das Thema Schutzkleidung, zu finden.

Aus eigener Erfahrung kann ich inzwischen berichten, dass es auch für nicht durchschnittlich gewachsene Menschen passende Bekleidung gibt - wenn auch leider nicht alles, siehe weiter unten Sommerhose. So gibt es eine Reihe von Herstellern von Motorradschutzkleidung, die ein breites Sortiment von Produkten in unterschiedlichen Konfektionsgrößen sowohl für Damen, als auch für Herren und sogar für Kinder anbieten. Von XXS für die Kurzen unter uns über XXL extralang für die Langen und Athletischen bis hin zu 12XL für die großen Größen, auch für Untersetzte gibt es spezielle Angebote. Bei der Suche nach der passenden Kleidung ist allerdings Geduld und Hartnäckigkeit gefragt, bis man die passende Bekleidung findet. Denn nur wenn die Schutzkleidung paßt und man sich in ihr wohlfühlt, ist das die Grundlage dafür, dass man die Kleidung auch jedesmal anzieht, wenn man sich auf seine Vespa setzt - egal bei welcher Temperatur und wie kurz die Fahrstrecke ist. Das Gleiche gilt auch für Helme. Leider bietet nicht jeder Hersteller für Jacken und Hosen gleichermaßen passende Größen an, so dass man zu guter letzt einen Kleidungsmix von verschiedenen Herstellern besitzt.

Anbei einige Hersteller, die mir bei meiner Suche über den Weg gelaufen sind - www.germas.de - www.held.de - www.hjc-germany.com - www.kochmann.de - www.modeka.de www.nolangroup.de -www.revit.eu - www.schuberth.com - www.stinghelmets.de.

In Coburg und Umgebung gibt es neben der bereits erwähnten Auswahl bei www.reinhardt-kfz.de auch bei www.axels-bikershop.de ein breites Sortiment an persönlicher Schutzausrüstung. Auch bei Louis www.louis.de in Bamberg gibt es ein umfangreiches Sortiment an Kleidung und Schutzausrüstung. So z.B. einen Overall mit Protektoren, der mir mit über 2 m und knapp 100 kg wie angegossen paßt.

Vespa Lifestyle, wie Vespa Helme, Vespa Kleidung, Vespa Taschen, Vespa Zubehör kann man über die Firma Motorrad Reinhardt www.reinhardt-kfz.de beziehen.

Eine kleine Auswahl von Jacken speziell für Rollerfahrer, die auf den ersten Blick nicht wie Motorradjacken aussehen, ist in der Ausgabe 138 von Motoretta www.motoretta.de zu finden.

Ebenfalls in Motoretta, Ausgabe 144, ist eine Übersicht neuer Jet-, Integral-, Klapp- und Modularhelme des Jahrgangs 2012 zu finden.


Auch wenn es für den einen oder anderen auf der ersten Blick overdressed aussieht, so habe ich mir doch eine komplette Schutzausrüstung für die Fahrten auf meiner Vespa LX 50 2T zugelegt. Diese besteht aus Multifunktionshelm (zuerst Jethelm), Sturmhaube, Halswärmer, Motorrradjacke mit herausnehmbarem Futter, gefütterten und ungefütterten Handschuhen, Nierengurt, Motorradhose mit herausnehmbarem Futter, Motorradstiefeln, Nässeschutz und langer Funktionsunterwäsche. Die Kosten hierfür auf die voraussichtliche Nutzungsdauer umgerechnet, ergibt einen ganz geringen Betrag für jede Menge Sicherheit. Weitere notwendige Ergänzungen meiner Schutzkleidung siehe weiter unten.

Habe inzwischen meine Schutzkleidung bei kaltem (max. 6 Grad Celcius) und nassem Wetter (Regen) ausprobieren können. Einfach Funktionsunterwäsche drunter, Jacke, Hose, Handschuhe, Halswärmer, Sturmhaube, Helm und Stiefel an und selbst bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kann man problemlos fahren, ohne zu frieren - absolut winddicht und bei leichtem Regen wasserabweisend. Der separate Nierengurt war entbehrlich, da in der Hose ein Nierenschutz eingearbeitet ist. Überrascht hat mich, wie locker und leicht sich die Bekleidung trägt. Der Nässeschutz ist wohl erst bei stärkerem Regen notwendig. Laß mich überraschen, ab welcher Temperatur das Innenfutter von Jacke und Hose entbehrlich ist. Die Funktionsunterwäsche leitet die Körperwärme und -feuchtigkeit gut ab, ohne den Körper aus zu kühlen. Bei Touren von mehr als 20 km am Stück sollte man dennoch zusätzlich einen Fleece Pulover oder ähnliches anziehen, da, trotz der relativ geringen Geschwindigkeiten, die eine LX 50 fahren kann, durch den Fahrtwind und die Temperaturen um den Gefrierpunkt, der Körper langsam auskühlt. Auch ein paar warme Einlagen in den Stiefeln können nicht schaden. Habe bei meiner zweiten längeren Wintertour über mehr als 100 km zusätzlich meine Regenkombi angezogen. Neben einem nochmals bessern Windschutz war ich dadurch, gerade auf Landstraßen, für den nachfolgenden Verkehr deutlich besser zu sehen - siehe hierzu auch Kapitel Vespa / Touren. Wichtig ist auch der Schutz der oberen Atemwege, deshalb unbedingt die Nase und den Mund vor dem Fahrtwind schützen. Habe mir deshalb noch eine spezielle Sturmhaube mit Windstopper und Halswärmer gekauft.

Der gute Kälteschutz kehrt sich bei Temperaturen ab ca. 10 Grad Celcius ins Gegenteil um und man fühlt sich wie in einer Sauna. Durchgeschwitzt in Kombination mit Fahrtwind ist nicht so prickelnd, zumal bei Überhitzung die Konzentration genauso nachläßt, wie bei Auskühlung. Also Innenfutter raus, warme Einlagen aus Stiefeln raus, dünne Socken und Sommerhandschuhe an - fährt sich gleich angenehmer, vorausgesetzt, man hat sich vorher etwas abgekühlt. Halswärmer und Sturmhaube sollten aber beibehalten werden - gerade wenn der Wind ordentlich bläst. Wie es sich bei noch wärmeren Temperaturen verhält, siehe weiter unten.

Da ich meinen ersten Helm, wie so viele Neulinge, zu groß gekauft habe - habe mir einfach nicht genügend Zeit dafür genommen und zum Schluß dann doch nur einen Kompromiß gekauft - bin ich aktuell auf der Suche nach einen passenden Kopfschutz. Nach intensiver Recherche werde ich mir einen Multifunktionshelm zulegen, obwohl gute Klapp- und Integralhelme, im Fall des Falles, noch einen etwas bessern Schutz bieten. In der engeren Auswahl stehen für mich der Nolan N 43 Air www.nolangroup.de, der HJC IS  Multi www.hjc-germany.com sowie der J 1 von Schuberth www.schuberth.com. Obwohl mir die original Vespa Helme besser gefallen, werde ich mir dennoch einen Multifunktionshelm kaufen, da mir diese bei längeren Toruren und kaltem Wetter einfach mehr zu bieten haben und gleichzeitig für Brillenträger gut gegeignet sind. Der Nolan N 43 Air hat u.a. eine Kaufempfehlung von www.motorradonline.de - einfach test jethelme bei google eingeben und dann auf die Seite von Motorradonline gehen. Der Test ist vom Oktober 2009. Unter dem gleich Suchbegriff ist ein Test von 25 Motorradhelmen der Stiftung Warentest vom April 2004 zu finden. Welcher der Multifunktionshelme es letztendlich für mich wird, wird eine Anpaßprobe ergeben - diesmal mit ausreichend Zeit. In der Ausgabe Mai 2011 ADAC Mitgliederzeitschrift Motorwelt www.adac.de findet sich ein Vergleichstest verschiedener Multifunktionshelme, die sowohl als Jet- als auch als Integralhelme zugelassen sind.

Habe mir den Nolan N 43 Air gekauft, obwohl ich ein bombiges Angebot für den Schuberth J 1 bekommen habe - danke Hans. Die Paßform des Schuberth J 1 ist vergleichbar gut, im Test hat der Nolan in Bezug auf die Stoßdämpfung aber etwas besser abgeschnitten. Darüber hinaus ist der Schuberth regulär fast doppelt so teuer und hat kein komplett herausnehmbares Innenfutter. Der HJC Multi hat mich in Bezug auf die Paßform nicht überzeugt. Auch ist dessen Kinnteil deutlich schlechter zu montieren, als das des Nolan oder gar das des Schuberth. Einziger Nachteil des Nolan - er besitzt keine Visierrasterung - inzwischen gibt es eine überarbeitete Version, die unter anderem eine Visierrasterung besitzt. Dennoch, der Unterschied meines neuen Helmes zu meinem ersten Helm ist im Positiven deutlich gegeben. Obwohl der Sting Scooter www.sting-helmets.de kein schlechter Helm ist. Bemerkenswert ist, daß die Helmgrößen von einem zum anderen Hersteller nicht vergleichbar sind. Wichtig: Jeder Kopf ist anders - der Helm, der einem Kopf ideal paßt, muß noch lange nicht auf einen anderen Kopf passen. So ist mir der original Vespa Helm in einer Größe zu groß, in der nächst kleineren Größe allerdings zu klein.

Schneller als gedacht, haben wir frühlingshafte 18,5 Grad Celcius im Schatten und herrlichen Sonnenschein. Kleidungstechnisch alles so weit so gut, vorausgesetzt man fährt nicht in der prallen Sonne. Da aber genau das den meisten Spaß bereitet, steht bzw. sitzt man nach kurzer Zeit im eignen Saft. Habe mir deshalb eine leichte Sommerjacke mit Protektoren und einen original Buff, stilecht mit Totenköpfen zu gelegt. Leider habe ich noch keine leichteTextilmotorradhose mit Protektoren in meiner Größe gefunden. Hoffe aber, eine passende Jeans mit Kevlareinlagen zu bekommen. Bis dahin werde ich, mit einigem Bauchgrummeln, auf etwas Schutz verzichten und bei warmen Temperaturen mit einer festen Jeans fahren, da meine Motorradhose eine windundurchlässige und wasserdichte Membran enthält und richtig Hitze staut. Nicht optimal, aber ... .

Da das Fahren mit der Jeans alles andere als ein sicheres Gefühl vermittelt hat, bin ich nach etwas Recherche beim Werksverkauf der Firma Taleco Handels GmbH in Michelau www.maddox-leatherwear.de gelandet. Dort habe ich - top bedient - aus einer großen Auswahl endlich eine passende Ledermotorradhose gefunden. Zwar auch ohne Protektoren, aber aus einem weichen und leichten Lammleder und damit auch bei sehr warmen Temparaturen gut tragbar. Dazu noch wasserabweisend imprägniert. Auf jeden Fall ein besserer Schutz als eine Jeans. 

Habe inzwischen bei Louis in Bamberg www.louis.de eine passende Jeans mit Kevlareinlagen und Protektoren in meiner Größe zu einem bezahlbaren Preis gefunden und gekauft. Noch einmal ein besseres Gefühl als mit meiner Lederhose, in der ich mich nicht unsicher gefühlt habe. Für sehr heiße Tage bleibt die Lederhose daher die erste Wahl.

Eine Übersicht preiswerte wind- und wasserdichte sowie atmungsaktive Übergangshandschuhe betreffend ist in der Ausgabe 5/2010 der Zeitschrift Scooter & Sport www.scooterundsport.de zu finden.

Angeregt durch die gemeinsame Ausfaht beim Anrollern 2011, bei der ich die Funktion des Schlußfahrers übernommen hatte, fahre ich seither mit einer gelben Warnweste über meiner Motorradjacke. Nicht, daß es wirklich etwas bringen würde - als Fahrer eines 50er Rollers ist man offensichtlich Freiwild und für jeden zum Abschuß freigegeben, sogar für unfähige Skater - gibt es mir dennoch das Gefühl, im Straßenverkehr doch etwas besser und früher gesehen zu werden. In Bezug auf die eigenen Sicherheit bleibt es aber bei der alten Weisheit - immer mit der Dummheit und Unfähigkeit der anderen rechnen. Wenn man dreimal an einem Tag an den unmöglichsten Stellen noch überholt wird, um anschließend ausgebremst zu werden und einem am gleichen Abend ein unfähiger Skater in den Roller fährt und dabei das Top Case verkratzt, fällt, zumindest mir, nichts mehr ein. Genauso geht es mir, wenn ich Roller- oder Motoradfahrer sehe, die komplet ohne Schutzkleidung unterwegs sind oder maximal ein braincap tragen. Klar ist es luftig und der Hitzestau bei heißem Wetter an der Ampel bleibt aus - solange man auf dem "Moped" bleibt und nicht unfreiwillig absteigen muß.

Leider wird die Vorbildfunktion in Bezug auf das Tragen von Schutzkleidung nicht einmal von einschlägigen Rollerzeitschriften wahrgenommen. Besonders bedauerlich finde ich es, daß z.B. Motoretta www.motoretta.de in seiner jüngsten Ausgabe 139 die Testerinnen im Vergleich zwischen Vespa LX 50 4T 4V und Kymco New Sento 50i lediglich mit Tops und Leggins bzw. Jeans bekleidet fahren lassen. Dadurch wird potentiellen Lesern ein komplett falsches Bild vom Fahren mit 50er Rollern vermittelt, dies umso mehr, als eine der Tésterinnen beim Test eines 125er Rollers besser geschützt unterwegs ist. Aber auch bei Scooter & Sport www.scooterundsport.de läßt die Einstellung zu Schutzkleidung etwas zu wünschen übrig, was man im gleichlautenden Forum leider schwarz auf weiß nachlesen kann. Nach dem Motto, was der Gesetzgeber nicht vorschreibt, das braucht´s auch nicht. Von den Beiträgen einer Reihe von Forumsmitgliedern ganz zu schweigen. Gegen derart viel Unvernunft ist kein Kraut gewachsen.

Habe auch bei Temperaturen um die 35 Grad Celcius durchgehalten und meine komplette Schutzausrüstung getragen. Der Schutz wiegt das Schwitzen im Stillstand um ein vielfaches auf. Das Tragen der Schutzausrüstung ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, daß ich mich ohne diese beim Fahren unwohl fühle - habe es auf einer Privatstraße ausprobiert.

Wie wichtig Schutzkleidung ist, habe ich am 14.07.2012 am eigenen Leib erfahren, als mir ein Bus die Vorfahrt genommen hatte, ich in Folge dessen stürzte und mir eine Fraktur des tuberculum majus zugezogen habe. Ohne Schulterprotektoren wären die Verletzungen noch viel schlimmer gewesen. Übrigens, die Geschwindigkeit beim Sturz betrug maximal 5 km/h.


Die Verarbeitungsqualität des Nolan Helmes läßt stellenweise leider etwas zu wünschen übrig. Das Sonnenschutzvisir hakt, die Halteclips für das Innenfutter haben sich vorne an zwei von drei Stellen gelöst und die Farbe an der voderen Lufthutze blättert ab. Die Halteclips habe ich mit Heißkleber wieder fixiert womit auch das Sonnenschutzvisir jetzt leichter funktioniert. Da es die Lufthutze nicht separat gibt, könnte ich den Helm über den Händler zu Nolan einschicken und nach etwa drei Wochen repariert retour erhalten - unter Umständen würde Nolan sogar einen neuen Helm spendieren. Habe diese Option allerdings noch nicht gezogen. Würde mir auf jeden Fall wieder den N 43 Air von Nolan kaufen.

Oder einen seiner Nachfolgemodelle - Nolan N 43E Air mit überarbeiteten Kinnteil, für besseren Geräuschkomfort sowie jetzt Visier mit Stufenrasterung. Oder ganz neu (ab Januar 2013) der Nolan N 44, der als Weiterentwicklung des N 43 Air gilt und leider sowohl etwas teurer als auch vom Gewicht her etwa 80 Gramm schwerer geworden ist. Ob und wann der N 44 den N 43 Air ersetzen wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Die ehedem angebotene Farbenvielfalt des N 43 Air gibt es allerdings nur noch für den N 44. Ein Video zum neue Nolan N 44 ist unter http://www.nolan.it/catalogo_13.jsp?iditem=269&lng=en zu finden.

Welcher es auch immer in frühestens 4-5 Jahren sein wird, auf jeden Fall wieder mit dem nachrüstbaren Pinlock Visier (anti fog), welches Beschlagen tatsächlich verhindert. Näheres über das effektive, um nicht zu sagen geniale Pinlock System ist unter http://www.pinlock.nl/de/ zu finden.

Erste Fahreindrücke mit dem neuen Nolan N 44 sind unter http://www.motorradonline.de/helme/nolan-n44-und-x-lite-802-r/441925 zu finden. Ebenso ein kleiner Einblick in die Helmproduktion bei Nolan http://www.motorradonline.de/vermischtes/nolan-betriebsfuehrung/438973?skip=5#1.

Wie so oft kommt es anders, als man plant. Zum Ende der fünften Saison und gut 70.000 km mit meinem Nolan N 43 Air läßt dieser deutlichen Verschleiß erkennen. Zum einen ist das Innenfutter ausgeleiert und am Kragenabschluß hinten an der Naht aufgerissen (was meine Schneiderin für wenig Geld wieder geflickt hat), zum anderen ist das Pinlock Visier im unteren Bereich versprödet.

Da mein Bruder kürzlich mit dem Nolan Klapphelm N 104 EVO gute Erfahrung gemacht hat, bin ich zum ersten mal auf den Gedanken gekommen, mir ebenfalls einen Nolan Klapphelm zu holen. Habe zwar auf den Grex G 4.1 PRO (den Nachbau des Nolan N 43 Air - gehört auch zur Nolan Group) spekuliert, doch kann mein Freundlicher diesen aktuell nicht beschaffen.

Wie es der Zufall weiter will, war ich mit Jochen beim verkaufsoffenen Sonntag bei Louis in Bamberg. Und irgendwie, nachdem wir die Reihen der zum Verkauf stehenden Helme ganz nebenbei 2-3 mal abgescannt hatten, fiel mir ein Nolan N 91 EVO in leuchtgelb ins Auge. Auf den Preis geschaut und erstmal verworfen, weil gut über dem selbst gesetzten Limit vom 180 €. Da der Nolan N 91 EVO aber hervorragend gepaßt hat (habe offensichtlich einen Nolankopf ;-)) und es einen Sonderrabatt von 20% auf den ohnedies reduzierten Helm gab, habe ich dann doch zugeschlagen und bin froh seit 08.11.2015 einen Nolan N91 EVO HI-VIS zu besitzen. Übrigens der letzte in meiner Größe bei Louis deutschlandweit.

 

In Vergleich zum Nolan N 43 Air ist der N 91 EVO ein ganzes Stück leiser und läßt sich, mit einer Hand, auch noch einfacher bedienen. Obwohl das Sichtfeld kleiner ist, als bei meinem vorherigen Modularhelm, empfinde ich beim Fahren keinerlei negative Einschränkungen. Ebenfalls mit einem kostenfreien Pinlock Visier ausgestattet läßt mein neuer Klapphelm keine Beschlagneigung erkennen.

Zum Beginn der 8. Saison hat mein Nolan N 43 Air nun endgültig ausgedient und wurde durch einen weißen Nolan N 91 EVO in der Louis Spezialedition als Zweithelm ersetzt. Zwar sind die beiden Klapphelme nicht die leisesten, aber mit Gehörschutzstöpseln auch auf Strecke sehr angenehm zu fahren. Wobei ich gestehen muß, daß ich nicht wirklich für lange Strecken geübt bin. Zumindest nicht zu Beginn der Saison.

 



Letzte Aktualisierung: 15.04.2018 - Vespa roll!

 



vespa-coburg.de | alexander.luthardt@web.de